Rolle von KI und Algorithmen bei Sportwetten
Bei der Berechnung von Quoten kommen heute immer stärker Algorithmen und künstliche Intelligenz zum Einsatz, die Wahrscheinlichkeiten anhand zahlreicher Daten analysieren. Der Wettmarkt funktioniert dabei ähnlich wie eine Börse: Große Anbieter eröffnen zunächst die Quoten, anschließend sorgen Angebot und Nachfrage dafür, dass sich diese laufend verändern und einpendeln.
Besonders dynamisch wird es bei Live-Wetten. Denn Quoten sind nicht fix – neue Informationen wie ein Elfmeter, eine rote Karte oder Verletzungen können sie während eines Spiels innerhalb von Sekunden verändern. „Das sind immer die Momente, wo in der Live-Wette die große Bewegung hereinkommt, weil solche Parameter verändern diese aktuell angebotenen Quoten dann massiv“, erklärt Christoph Nußbaumer.
Damit solche Änderungen möglichst schnell verarbeitet werden, arbeiten Wettanbieter mit internationalen Daten-Providern zusammen. „Diese haben dann teilweise auch die Leute vor Ort in den Stadien oder wirklich Quellen und Sourcen, die überhaupt keine Verzögerung haben“, sagt Nußbaumer. Denn schon wenige Sekunden Verzögerung könnten im Live-Wettgeschäft entscheidend sein.
Wettangebot wird immer größer
Das Wettangebot moderner Anbieter wie bet-at-home geht heute weit über klassische Fußballtipps hinaus.
Zwar bleibt Fußball laut Christoph Nußbaumer „wahrscheinlich auf alle Ewigkeit die beliebteste Sportart beim Wetten“, doch mittlerweile reicht die Auswahl von Cricket, Rugby und Baseball bis hin zu E-Sports-Turnieren in Spielen wie Counter-Strike, Dota oder League of Legends. Auch Gesellschaftswetten erfreuen sich wachsender Beliebtheit – etwa rund um den Song Contest oder andere große Events.
„Der Vielfalt und der Kreativität sind hier eigentlich teilweise keine Grenzen gesetzt“, erklärt Nußbaumer. Entscheidend sei lediglich, dass ein Ereignis messbar ist, damit daraus eine faire Quote berechnet werden kann.
Sind Sportwetten in Österreich legal?
Ein häufiger Irrglaube: Sportwetten seien in Österreich verboten. Das stimmt nicht.
Claus Retschitzegger, Vorstand bei bet-at-home, stellt klar: „Nein, das Gegenteil ist der Fall. Für Sportwettenanbieter wie bet-at-home, die rein online anbieten, stellt sich die Frage, ob sie in Österreich eine elektronische Betriebsstätte in Form eines Serverstandortes haben. Ist das nicht der Fall, gibt es keinen Anknüpfungspunkt zum österreichischen Recht.“
Und weiter: „Das heißt, man kann mit einer Lizenz aus dem EU-Ausland, wie zum Beispiel aus Malta, völlig rechtmäßig in Österreich anbieten. Das ist mittlerweile auch höchstgerichtlich ausjudiziert.“
Spielerschutz: Verantwortung steht im Mittelpunkt
Moderne Sportwettenanbieter setzen stark auf Responsible Gaming. Ziel ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch Schutz der Spieler.
Claus Retschitzegger erklärt: „Als seriöser und regulierter Anbieter widmen wir uns nicht nur dem Monitoring der Einsätze, sondern auch der Spieler selbst. Ein spezialisiertes Responsible Gaming Team beobachtet die Spielgewohnheiten der Kunden.“
Wichtige Schutzmaßnahmen sind unter anderem:
Einzahlungslimits
Pausen- und Selbstausschlussfunktionen
Risiko- und Aktivitätsanalysen
Zusammenarbeit mit Beratungsstellen
„Wetten sollte Unterhaltung sein – kein Weg, um zusätzliches Einkommen zu erzielen“, so Retschitzegger.
Weitere Infos zu bet-at-home findest du hier: www.bet-at-home.com