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Wie funktionieren Sportwetten?

Wie entstehen Quoten eigentlich, welche Wettformen gibt es und worauf kann man heute überhaupt wetten? Dieser kompakte Crashkurs erklärt die wichtigsten Grundlagen.

Wie funktionieren Sportwetten? Foto: © GETTY

Sportwetten wirken für viele auf den ersten Blick komplex: Zahlen, Quoten, Live-Updates und scheinbar unendliche Auswahlmöglichkeiten.

Tatsächlich folgt dahinter jedoch ein ziemlich logisches System aus Wahrscheinlichkeiten, Daten und Marktmechanismen.

Wie entstehen Quoten?

Wie viel Gewinn man im Erfolgsfall erhält, bestimmt die Quote. Je unwahrscheinlicher ein Ereignis eingeschätzt wird, desto höher ist die Quote – und umgekehrt.

Bei Anbietern wie bet-at-home laufen diese Prozesse digital, datenbasiert und in Echtzeit ab.

Quoten sind dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis von Berechnungen und Beobachtungen. Sie basieren auf Statistiken, aktuellen Informationen und zunehmend auch auf automatisierten Modellen.

Christoph Nußbaumer, Head of Sportsbook bei bet-at-home, erklärt: "Oft nimmt man eine Ligatabelle her und anhand dieser Tabelle sieht man: die Stärke der Teams zueinander, die Stärke in den letzten drei, vier, fünf Spielen, wie stark ist eine Mannschaft zu Hause, wie stark ist eine Mannschaft, wenn sie als Auswärtsmannschaft auftritt, wie sind die letzten Begegnungen ausgegangen oder welche jüngsten Meldungen gibt es, Verletztenlisten oder Spieler, die vielleicht geschont werden usw.“

Aber auch psychologische Faktoren der Menschen fließen mit ein. Was glauben die Leute zu wissen oder welche Emotionen spielen mit?

© bet-at-home
Christoph Nußbaumer, Head of Sportsbook bei bet-at-home

Rolle von KI und Algorithmen bei Sportwetten

Bei der Berechnung von Quoten kommen heute immer stärker Algorithmen und künstliche Intelligenz zum Einsatz, die Wahrscheinlichkeiten anhand zahlreicher Daten analysieren. Der Wettmarkt funktioniert dabei ähnlich wie eine Börse: Große Anbieter eröffnen zunächst die Quoten, anschließend sorgen Angebot und Nachfrage dafür, dass sich diese laufend verändern und einpendeln.

Besonders dynamisch wird es bei Live-Wetten. Denn Quoten sind nicht fix – neue Informationen wie ein Elfmeter, eine rote Karte oder Verletzungen können sie während eines Spiels innerhalb von Sekunden verändern. „Das sind immer die Momente, wo in der Live-Wette die große Bewegung hereinkommt, weil solche Parameter verändern diese aktuell angebotenen Quoten dann massiv“, erklärt Christoph Nußbaumer.

Damit solche Änderungen möglichst schnell verarbeitet werden, arbeiten Wettanbieter mit internationalen Daten-Providern zusammen. „Diese haben dann teilweise auch die Leute vor Ort in den Stadien oder wirklich Quellen und Sourcen, die überhaupt keine Verzögerung haben“, sagt Nußbaumer. Denn schon wenige Sekunden Verzögerung könnten im Live-Wettgeschäft entscheidend sein.

Wettangebot wird immer größer

Das Wettangebot moderner Anbieter wie bet-at-home geht heute weit über klassische Fußballtipps hinaus.

Zwar bleibt Fußball laut Christoph Nußbaumer „wahrscheinlich auf alle Ewigkeit die beliebteste Sportart beim Wetten“, doch mittlerweile reicht die Auswahl von Cricket, Rugby und Baseball bis hin zu E-Sports-Turnieren in Spielen wie Counter-Strike, Dota oder League of Legends. Auch Gesellschaftswetten erfreuen sich wachsender Beliebtheit – etwa rund um den Song Contest oder andere große Events.

„Der Vielfalt und der Kreativität sind hier eigentlich teilweise keine Grenzen gesetzt“, erklärt Nußbaumer. Entscheidend sei lediglich, dass ein Ereignis messbar ist, damit daraus eine faire Quote berechnet werden kann.

Sind Sportwetten in Österreich legal?

Ein häufiger Irrglaube: Sportwetten seien in Österreich verboten. Das stimmt nicht.

Claus Retschitzegger, Vorstand bei bet-at-home, stellt klar: „Nein, das Gegenteil ist der Fall. Für Sportwettenanbieter wie bet-at-home, die rein online anbieten, stellt sich die Frage, ob sie in Österreich eine elektronische Betriebsstätte in Form eines Serverstandortes haben. Ist das nicht der Fall, gibt es keinen Anknüpfungspunkt zum österreichischen Recht.“

Und weiter: „Das heißt, man kann mit einer Lizenz aus dem EU-Ausland, wie zum Beispiel aus Malta, völlig rechtmäßig in Österreich anbieten. Das ist mittlerweile auch höchstgerichtlich ausjudiziert.“

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Claus Retschitzegger, Vorstand bei bet-at-home

Spielerschutz: Verantwortung steht im Mittelpunkt

Moderne Sportwettenanbieter setzen stark auf Responsible Gaming. Ziel ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch Schutz der Spieler.

Claus Retschitzegger erklärt: „Als seriöser und regulierter Anbieter widmen wir uns nicht nur dem Monitoring der Einsätze, sondern auch der Spieler selbst. Ein spezialisiertes Responsible Gaming Team beobachtet die Spielgewohnheiten der Kunden.“

Wichtige Schutzmaßnahmen sind unter anderem:

  • Einzahlungslimits

  • Pausen- und Selbstausschlussfunktionen

  • Risiko- und Aktivitätsanalysen

  • Zusammenarbeit mit Beratungsstellen

„Wetten sollte Unterhaltung sein – kein Weg, um zusätzliches Einkommen zu erzielen“, so Retschitzegger.

Weitere Infos zu bet-at-home findest du hier: www.bet-at-home.com

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