Nicht ganz nach Wunsch verlaufen ist das Qualifying auch für Ferrari. Die beiden Scuderia-Fahrer verlieren speziell im dritten Sektor: "In Q3 haben wir mit der Power-Optimierung Probleme. Wir verlieren viel Zeit auf den Geraden in den Sektoren zwei und drei. Da kann man als Fahrer nicht viel machen, das ist sehr frustrierend", gibt Charles Leclerc nach Session-Ende an.
In China noch zweitstärkste Kraft hinter Mercedes, muss sich Ferrari in Suzuka teils hinter McLaren anstellen. Die roten Hoffnungen ruhen nach Rang vier (Leclerc) und Rang sechs (Hamilton) auf den Raketen-Starts und der Long-Run-Pace, die schneller sein sollte als jene der McLaren.
Antonelli distanziert Russell
Das Maß aller Dinge im Qualifying ist einmal mehr Mercedes: Die Silberpfeile starten einmal mehr gemeinsam aus der ersten Reihe - zum zweiten Mal in Folge setzt sich Andrea Kimi Antonelli gegen George Russell durch.
Der italienische Youngster ist "sehr glücklich über die Session. Ich habe mich wirklich wohlgefühlt im Auto, konnte bei jedem Versuch zulegen". Am Ende distanziert Antonelli seinen Teamkollegen um beinahe drei Zehntel. Nach seinem Premierensieg geht der 19-Jährige auf seinen zweiten Grand-Prix-Triumph los.
Gasly als "best of the rest"
Im Mittelfeld krönt sich Alpine-Pilot Pierre Gasly (+0,913) als Siebenter einmal mehr zum Schnellsten des restlichen Feldes. Haas, das viele in einer ähnlichen Position gesehen haben, bleibt mit den Rängen zwölf für Esteban Ocon und 18 für Oliver Bearman etwas hinter den Erwartungen.
Am Ende des Feldes tummeln sich wie erwartet dieselben zwei Teams: Cadillac startet dabei mit beiden Piloten vor den Aston Martins von Fernando Alonso und Lance Stroll.