Lauda fordert schnellere Entscheidungen der FIA

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In die Diskussionen um die neuen Halo-Spiegel von Ferrari in Barcelona schaltet sich auch Niki Lauda ein.

Der Mercedes-Aufsichtsrats-Chef fordert in der "Bild am Sonntag" von der FIA schnellere Entscheidungen. "Jetzt muss die FIA sagen, ob das erlaubt ist oder nicht. Es dürfen aber nicht drei Rennen vorbeigehen, in denen Ferrari was gefunden hat, was vielleicht in Ordnung ist, aber wir Idioten sind dann die Zweiten, die erst mal abwarten, um zu sehen, ob das überhaupt erlaubt ist."

Spiegel mit Flügel oder Flügel mit Spiegel?

Ferrari hat die Rückspiegel am sogenannten Halo fixiert, dem Sicherheitsbügel, der seit dieser Saison vorgeschrieben ist. Die Konstruktion beinhaltet allerdings auch ein Flügelelement.

Die Konkurrenz vermutet aerodynamische Vorteile. Ferrari erklärt, dieses Element diene lediglich zur Stabilisierung des Spiegels.

Laut Medienberichten soll die FIA Ferrari mitgeteilt haben, dass die Konstruktion für den Monaco-GP überarbeitet werden muss. Offiziell bestätigt ist dies aber nicht.

"Ferrari qualmt beim Anlassen, dass die Fetzen fliegen"

Lauda schürte zudem noch einmal Verdächtigungen in Sachen Ölverbrauch beim Ferrari. "Es gibt seit Saisonbeginn berechtigte oder unberechtigte Gerüchte über Ferrari. Die qualmen beim Anlassen, dass die Fetzen fliegen, aber mittlerweile ist man beim Öl, das man verbrennen darf, ziemlich limitiert", sagte er.

Die FIA habe alle Teams angeschrieben, sich zum Öl und zur Batterie zu äußern. "Das heißt: Sie untersuchen etwas und das tun sie logischerweise bei Ferrari."

Ob die Scuderia tricksen würde, könne er nicht sagen. "Wir gehen nicht davon aus, dass sie illegal sind. Was ich sagen kann: Du kannst nicht ewig untersuchen."

Textquelle: © LAOLA1/APA

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