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Nach Mercedes-Aufreger! Russell mit Pole "aus dem Nichts"

Auch der erste direkte Zwischenfall kann die Mercedes-Dominanz nicht verhindern. Russell überrascht sich selbst mit der Pole. Folgt bald eine Kollision?

Nach Mercedes-Aufreger! Russell mit Pole "aus dem Nichts" Foto: © IMAGO / ZUMA Press

Es bleibt wohl eine Erfolgsgeschichte!

Kaum eine Rennstrecke gefällt George Russell besser als Montreal. Der Brite holt sich in Kanada nach 2024 und 2025 die dritte Pole-Position in Folge und meldet sich im WM-Kampf stark zurück (zum Quali-Bericht).

Doch für Russell kommt die Pole nach einem wahren teaminternen Thriller gegen Kimi Antonelli trotzdem überraschend.

Russell: "Es ist das aufregendste Gefühl der Welt, wenn ..."

Auf jeden Fall bleibt der WM-Kampf derweil in den Händen der "Silberpfeilen". Zunächst setzte sich Antonelli im entscheidenden Umlauf vor den McLaren-Piloten an die Spitze und durfte schon mit der Pole liebäugeln.

Es folgte aber die passende Antwort von Russell. Der Brite konnte in Sektor 2 entscheidend zulegen und holte sich im letzten Moment doch noch die erste Startposition für den Grand Prix am Sonntag (22 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

Natürlich war die Freude beim sechsfachen Grand-Prix-Sieger danach groß. "Es ist das aufregendste Gefühl der Welt, wenn die Pole im allerletzten Moment aus dem Nichts kommt", so der WM-Aspirant am Funk nach seiner In-Lap.

Droht bei Mercedes nach zehn Jahren der nächste Ärger?

Noch knappe drei Stunden vor der Qualifikation brachte aber ein teaminterner Kampf einige Flashbacks zurück.

Sowohl Russell als auch Antonelli schenkten sich im Sprint nichts und es kam in Kurve 1 zur Berührung der "Silberpfeile". Der Italiener übte noch während des Sprints vermehrt harte Kritik an der Fahrweise des Briten.

Praktisch im Gegenzug griff Mercedes-Teamchef Toto Wolff ein. "Kimi, das ist jetzt das vierte Mal. Wir besprechen das nachher und nicht am Boxenfunk!", erklärte der Wiener.

Solche Aktionen erwecken natürlich Erinnerungen an hitzige und interessante Zweikämpfe zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg vor mittlerweile zehn Jahren.

Ob sich die "Silberpfeile" auch 2026 mit solchen Situationen auseinandersetzten müssen, wird sich bald beweisen. Möglicherweise ja schon am Rennsonntag in Montreal.

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