Horner über F1-Comeback: "Habe noch eine Rechnung offen"
Christian Horner hat sich erstmals seit seinem Aus bei Red Bull Racing öffentlich zu Wort gemeldet. Ein mögliches Comeback knüpft er an konkrete Bedingungen.
Nach seiner Entlassung bei Red Bull Racing im vergangenen Sommer zog sich Christian Horner weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.
Nun hat der 52-jährige Brite bei der European Motor Show in Dublin sein Schweigen gebrochen und sich zu einem möglichen Comeback in der Formel 1 geäußert. "Ich habe das Gefühl, dass ich in der Formel 1 noch eine Rechnung offen habe. Es ist nicht so zu Ende gegangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich werde nicht für irgendetwas zurückkommen. Ich komme nur für etwas zurück, das gewinnen kann", meint der langjährige Teamchef der "Bullen".
Zuletzt wurden Gerüchte laut, wonach der Brite Interesse habe, über ein eigenes Investorenkonsortium 24 Prozent an Alpine zu erwerben. Das würde auch zu seiner Aussage, er "wäre lieber Partner als nur eine angestellte Kraft", passen.
Rückkehr "nur für die richtige Gelegenheit"
Ein Comeback um jeden Preis schließt Horner aber aus: "Ich muss nicht zurückkommen. Ich könnte meine Karriere jetzt beenden. Deshalb würde ich nur für die richtige Gelegenheit zurückkehren, um mit großartigen Menschen zu arbeiten und in einem Umfeld, in dem alle gewinnen wollen und diesen Wunsch teilen."
Auch zu den anhaltenden Spekulationen hat sich der 52-Jährige geäußert. "Es scheint einfach ein großes Interesse daran zu geben: 'Was werde ich tun? Wohin werde ich gehen?' Die Realität ist, dass ich bis zum Frühjahr ohnehin nichts machen kann. Es ist sehr schmeichelhaft, ständig mit diesen verschiedenen Teams in Verbindung gebracht zu werden."