Ross Brawn verspricht 2021 "sensationelle Autos"

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Ross Brawn, seit Jahresbeginn einer der drei neuen Formel-1-Bosse, erklärt gegenüber "Sky Sports F1" sein Verständnis gegenüber der unzähligen Fans, die über die Optik der ab 2018 an den Start gehenden Autos samt "Halo"-Cockpitschutz frustriert sind.

Der 63-jährige Brite weiß, dass "Halo" aktuell so aussehe, als "als hätte man ihn einfach aufs Auto gesetzt." Für die neue Regelrevolution 2021 habe man aber bereits "einige Ideen", die Vorrichtung besser in die Ästethik der Fuhrwerke zu integrieren.

Diese künftigen, laut Brawn "sensationellen Autos" sollen auch wieder spannendere Überholmanöver ermöglichen.

Der neu eingeführte "Halo"-Cockpitschutz kommt bei den Formel-1-Fans nicht gut an.
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Durch die derart großen Luftverwirbelungen der aktuellen Vehikel waren enge Zweikämpfe zuletzt nur selten möglich. Dieser Umstand ist laut Brawn darauf zurückzuführen, dass "ein Formel-1-Team nur daran interessiert ist, sein Auto so schnell wie möglich zu machen". "Es konzentriert sich nie darauf, wie sich ein Auto verhält, wenn es in unmittelbarer Nähe zu einem anderen fährt", erklärt der frühere Ferrari- und Mercedes-Mann.

Mit dem neuen Regelment ab 2021 verspricht Brawn auch diesbezüglich Besserung. Der Effekt der "Dirty Air", der dafür sorgt, dass die aerodynamische Performance des hinterherfahrenden Piloten einbricht, sobald er zu nahe an seinen Konkurrenten heranfährt, soll dann drastisch heruntergefahren werden, so dass nicht mehr diese "ziemlich katastrophalen" Situationen wie in der aktuellen Saison passieren.

Textquelle: © LAOLA1.at

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