Manipulation am Motor? Ferrari wehrt sich

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Dass Ferrari beim Grand Prix der USA auf einen Schlag viel langsamer unterwegs war, als es die Scuderia in den letzten Rennen zeigen konnte, feuerte Betrugsvorwürfe der Konkurrenz an.

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen attackierte den Rennstall in einem Interview des niederländischen TV-Senders Ziggo nach dem Rennen: "Das bekommst du, wenn du aufhören musst zu schummeln." Damit spielte der 22-Jährige auf Spekulationen an, dass Ferrari beim Einspritzen des Benzins in den Motor einen Trick verwendet und eine Lücke in den Regeln ausnutzt.

Auch bei Mercedes fiel auf, dass Ferrari auf den Geraden nicht mehr die Höchstgeschwindigkeiten wie zuletzt zeigen konnte: "Wir haben uns die Daten angesehen. Ihre Höchstgeschwindigkeit sieht ganz anders aus als bei den letzten Rennen", so Toto Wolff, der aber nicht sagen konnte, woran dies liege.

Ferrari warnt vor Anschuldigungen

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zeigt sich über solche Anschuldigungen enttäuscht: Ich habe diese Kommentare gehört. Sie sind sehr enttäuschend und völlig falsch. Sie sind nicht gut für den Sport, und jeder sollte etwas vorsichtiger sein."

Von fehlender Geschwindigkeit will der Italiener nichts wissen. "Wir waren am Samstag nah dran an der Pole Position. Unsere Leistung hat gezeigt, dass wir weiterhin schnell sind."

Als Renn-Fünfter konnte Charles Leclerc aber nicht mit der Spitze mithalten. Sebastian Vettel schied mit einem Aufhängungsbruch früh aus.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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