McLaren will strengere Regeln gegen Auto-Kopien

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Der laufende Protest von Renault gegen Racing Point könnte für die Formel 1 zu einer richtungsweisenden Angelegenheit werden. Zentral steht die Frage, wie viel "Abschauen" von der Konkurrenz möglich sein soll, ohne den Innovationsgeist des Sports, der im Kern zugrunde liegt, zu gefährden.

Während Red Bull auch dem Ansatz der völligen Erlaubnis von Auto-Kopien etwas abgewinnen kann (HIER nachlesen >>>), um Zweitteam AlphaTauri mit identen Autos fahren lassen zu können, wünscht sich McLaren-Teamchef Andreas Seidl zumindest Klarheit.

Bloßes Kopieren von öffentlich zugänglichen Informationen wie Bildern stören den Deutschen nicht - auch sein Team würde dies tun, das wäre schon immer Bestandteil der Formel 1 gewesen. Das gegenwärtige Reglement erlaube aber noch viel mehr, etwa Zusammenarbeit zweier Rennställe im Windtunnel.

"Das ist etwas, was geklärt werden muss, damit wir eine klare Richtung haben, was zukünftig in der Formel 1 erlaubt sein soll", so Seidl, der zuletzt schon befürchtete, die Königsklasse könnte zu einer "Kopier-Weltmeisterschaft" werden.

"Das wäre für uns der falsche Weg für die Formel 1."

Textquelle: © LAOLA1.at

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