Hamilton beklagt "grauenvolles Qualifying"

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Mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Max Verstappen - und trotzdem war das Qualifying zum Grand Prix von Russland in Sotschi (So., 14:10 Uhr) kein entspanntes für Polesetter Lewis Hamilton.

Der Brite verpasste um ein Haar die Qualifikation für Q3, nachdem er sich im Timing seiner schnellen Runde fast verzockte. Nachdem seine erste schnelle Runde des Durchgangs gestrichen wurde, sorgte der Crash von Sebastian Vettel im zweiten Versuch für einen Abbruch. Im dritten Anlauf schaffte es der Weltmeister gerade einmal 1,2 Sekunden vor Ablauf der Frist über Start und Ziel.

"Es war eine der schlimmsten Qualifying-Sessions überhaupt. Es war grauenvoll, ich hatte das Herz die ganze Zeit über in der Hose. Alles war so hektisch, es gab Panik und es war so viel los", schnaufte Hamilton nach getaner Arbeit.

"Ich glaube, es war einfach Glück. Ich war in der letzten Kurve der Aufwärmrunde langsam unterwegs, und Bono funkte einfach nur: 'Los, los, los, los, los, los, los!'."

Pole sogar ein Nachteil?

In Q3 war von Anspannung keine Spur mehr. Schon Hamiltons erster Versuch hätte für die Pole gereicht, mit dem zweiten Run wurde die Angelegenheit deutlich.

Der Nachteil aus der knappen Angelegenheit in Q2 könnte Hamilton am Sonntag einholen. Der erste Startplatz ist schon durch den langen Weg zur ersten Kurve kein großer Vorteil in Sotschi, außerdem startet Hamilton im Gegensatz zur Konkurrenz auf den Soft-Reifen und wird wohl früher stoppen müssen.

"Das hier ist wahrscheinlich der schlimmste Ort im ganzen Jahr, um auf Pole zu stehen. Ich denke, ich werde morgen wohl überholt. Und wenn diese Jungs vorbeikommen, ziehen sie weg. Es wird schwer, das Rennen zu gewinnen. Ich weiß nicht, ob ich sogar zweimal stoppen muss - ich werde wohl so gut wie nur möglich auf die Reifen aufpassen müssen", denkt der Brite.

Seine Herangehensweise: Noch Samstagabend will sich Hamilton eine Strategie überlegen, seine erste Position auf Biegen und Brechen zu verteidigen. Nur dann sieht er eine Chance, den Schumacher-Rekord von 91 Siegen schon in Russland zu knacken.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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