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Abgänge und Schuldzuweisungen bei Alpine

Der französische Rennstall verbucht einen bisher desaströsen Saisonstart. Teamchef Bruno Famin übt scharfe Kritik an seinen Vorgängern.

Abgänge und Schuldzuweisungen bei Alpine Foto: © GEPA

Alpine befindet sich seit dem Saisonstart der Formel 1 in Bahrain auf einer Talfahrt.

Der französische Rennstall verpasste in jedem der bisherigen vier Rennen die Punkteränge. Das Management sieht sich harter Kritik ausgesetzt, Teamchef Famin kritisiert jedoch seinen Vorgänger.

"Das Auto, das wir jetzt haben, ist das Resultat des vorherigen Managements", meint der Alpine-Teamchef im Interview mit "formula1.com".

"Wir machen dieses Projekt nicht, um 15. zu sein"

Das Motorenreglement ab der Saison 2026 verspricht allerdings Zuversicht für Alpine. 

Das aktuelle Schlusslicht der Konstrukteurswertung konzentriert sich bereits auf den Antrieb für 2026. "Wir sind auf Kurs. Wenngleich man natürlich nie weiß, was die Konkurrenz so treibt. Wir wissen, dass die große Regeländerung eine Möglichkeit ist, das Blatt zu wenden. Diese Chance wollen wir wahrnehmen", erklärt Famin.

Der französische Rennstall musste in den vergangenen Jahren zahlreiche Abgänge vermelden. Lediglich Bruno Famin kehrte Alpine nicht den Rücken und stieg in der Hierarchie zum Teamchef auf. 

Die Abgangsliste der Franzosen ist indes bestückt mit einigen bekannten Namen. Binnen kürzester Zeit entschloss sich der vorherige Alpine-Boss Laurent Rossi zu einem Abgang. Ex-Teamchef Oftmar Szafnauer folgte ihm postwendend. Nun gesellten sich auch Technikdirektor Matt Harman und Aerodynamikchef Dirk de Beer hinzu.

Dennoch verspricht Famin eine rasche Verbesserung beim Rennstall. "Wir wollen vorne sein und wir wollen so schnell wie möglich um Podien und Siege kämpfen. Wir machen das Projekt nicht, um 15. oder 16. zu sein", erklärt der Franzose.

 


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