Ferrari präsentiert neuen Rennwagen

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Ferrari hat seinen neuen Formel-1-Rennwagen präsentiert!

Der neue Dienstwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc trägt den offiziellen Namen SF1000.

Der Name deutet auf den 1000. Grand Prix von Ferrari in der Formel 1 in diesem Jahr hin.

Am Dienstagabend präsentiert Ferrari das Rennauto in einer aufwändigen Show mit Orchestermusik, einem Chor und Tanzeinlagen im Theater Romolo Valli in Reggio Emilia erstmals der Öffentlichkeit.

Rennwagen ähnlich wie das Vorjahresmodell

Das Auto gleicht äußerlich dem Vorjahrsmodell SF90, unter der Haube gebe es aber große Unterschiede. "Wir haben an allen Komponenten gearbeitet", erklärt Teamchef Mattia Binotto. Insgesamt habe man darauf geachtet, das Auto in Hoffnung auf aerodynamische Vorteile schlanker zu bauen. "Er ist auch ein bisschen mehr rot als im Vorjahr", meint der viermalige Weltmeister Vettel, dessen Vertrag bei Ferrari Ende dieses Jahres ausläuft. "Ich mag ihn sehr."

Vettel steht unter Druck, da er von seinem Teamkollegen Leclerc schon im Vorjahr teilweise klar in den Schatten gestellt wurde. Der 22-Jährige aus Monaco gilt neben Red Bulls Max Verstappen als Mann der Zukunft in der Formel 1.

Die Gegenwart beginnt für alle Teams mit den ersten Testfahrten in Barcelona, die am 19. Februar in Montmelo nahe Barcelona starten. Die erstmals mit 22 Rennen ausgetragene Weltmeisterschaft beginnt dann am 15. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.

Ferrari will nach 2007 endlich wieder einen Titel

Für Ferrari wird es Zeit. Die Italiener wurden letztmals 2007 Fahrerweltmeister, ihre bisher letzte Konstrukteurs-WM holten sie im Jahr darauf. "Wir sind alle auf ein Ziel konzentriert, und das ist zu siegen", sagt Ferrari-Präsident Louis Camilleri in dem voll besetzten Theater, in dem auch Michael Schumachers Sohn Mick Platz fand.

Das Jubiläumsrennen von Ferrari wird am 14. Juni dieses Jahres beim Grand Prix von Kanada in Montreal über die Bühne gehen. Das allerdings nur, wenn es nicht zu Verschiebungen kommt. Wegen des Coronavirus könnte das China-Rennen in Shanghai (geplant am 19. April) erst am Ende des Jahres ausgetragen werden.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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