Vettel scheint fertig
Ein Zustand, der den Fahrern nur mehr Galgenhumor und Konsternierung abringt. Nach dem Qualifying fingen die Kameras Leclerc und Vettel ein, als sie sich gequält zulächelten.
Auch der erste Kommentar des Vierfach-Weltmeisters vor dem Mikro von "RTL" ließ eine Genervtheit durchblitzen, die der stets um Fassung bemühte Deutsche sonst gern verbirgt.
Auf die Frage, warum das Auto dermaßen langsam sei: "Die Frage ist nicht so neu. Wir haben noch keine neuen Teile am Auto. Wenn du Ideen hast, kannst du sie gerne einwerfen. So einfach ist es nicht", meint Vettel gegenüber Reporterlegende Kai Ebel.
"Wir wissen, dass wir uns schwertun, probieren alles und haben gestern lange getüftelt. Man kann sagen, dass nicht viel dabei rausgekommen ist. Ich glaube aber, im Moment ist nicht mehr drin."
Es bleibt das Bemühen um einen kämpferischen Zugang. "Wir versuchen, alles zu geben. Morgen kann alles passieren. Wer weiß, ob es regnet. Aber es wird schwer."