"Wir sind der Ansicht, dass dieser Fall wichtige Fragen zur sportlichen Fairness, zur Konsistenz der Regelauslegung und zur Integrität des Wettbewerbs aufwirft"
Bei McLaren war der Australier Oscar Piastri betroffen, der durch Gaslys Aufrücken von Platz vier auf Rang fünf rutschte und so zwei WM-Punkte verlor.
Mercedes verlangt neue Überprüfung
McLaren argumentiert, dass die Teams bereits in Monte-Carlo von den Problemen bei der genauen Erfassung des Tempos in der Boxengasse gewusst hätten. Einige Rennställe hätten daher ihre Abläufe entsprechend angepasst und würden nun durch die Aufhebung der Strafe benachteiligt.
"Wir sind der Ansicht, dass dieser Fall wichtige Fragen zur sportlichen Fairness, zur Konsistenz der Regelauslegung und zur Integrität des Wettbewerbs aufwirft", teilte das britische Weltmeister-Team mit.
Auch Mercedes will das Rennergebnis nicht tatenlos hinnehmen. Das Silberpfeil-Team lässt auf demselben sportjuristischen Weg wie zuvor Alpine die ursprüngliche Wertung vom Rennsonntag überprüfen. George Russell war wegen einer Durchfahrtstrafe in Monaco nur Zwölfter geworden.