Weiters wurde bei den Werbeflächen von Titelsponsor Rolex auf Pirelli gewechselt. Auf den Tribünen nach der Lauda-Kurve wurden riesige Team-Banner installiert, um die leeren Grand Stands etwas zu beleben. Neu sind auch die LED-Lichter auf der Tribüne ausgangs der letzten Kurve vor Start und Ziel. Fans können über Twitter ihre Teams anfeuern und dafür sorgen, dass ihre Botschaften an der Rennstrecke sichtbar werden.
F1-Teams zittern vor Kerbs und potenziellen Autoschäden
Gleich geblieben sind die Kerbs, also die künstlichen und erhöhten Streckenbegrenzungen in den Kurven. Sie sind auch auf dem Red Bull Ring notwendig, um die Piloten "auf Kurs", sprich auf der Strecke zu halten sowie Abkürzen zu verhindern.
Sie dienen aber vor allem der Sicherheit, weil sonst die Autos der tatsächlichen Streckenbegrenzung zu nahe kämen, erklärte Rennleiter Andreas Meklau. Wer mit allen vier Rädern über die weiße Linie kommt, wird zunächst verwarnt und nach fünf Vergehen mit einer Zeitstrafe belegt. Überprüft wird das Verlassen der "Track Limits" durch spezielles Personal bzw. durch im Boden eingelassene Messschleifen.
Die Autos können schwerwiegenden Schaden nehmen, wenn die Piloten immer wieder über diese Randsteine "räubern". Radaufhängungen und Fahrwerke müssen deshalb speziell abgestimmt bzw. gebaut werden, um dem standzuhalten. Mercedes forderte vergangenen Sonntag seine Piloten mehrmals auf, sich von den Kerbs fernzuhalten, um Schäden durch Erschütterungen an den elektrischen Komponenten im Getriebe oder gar einen Ausfall zu vermeiden.