Chaos in Monaco! Wie lange tut sich die F1 den GP noch an?
Mehrere Probleme führten beim Rennen in Monte Carlo zu Problemen. Der Asphalt bricht, die Boxenfahrt sorgt für Probleme. Es ist ein Fiasko.
Der Motorsport lebt von Überholmanövern. Doch es gibt mit dem GP in Monte Carlo jährlich ein Rennen, in dem dies kaum möglich ist.
Ein enger und langsamer Streckenkurs sorgt jeher für wenig bis kaum Rennaction. Einzig Safety-Car-Phasen oder Rennunterbrechungen bringen etwas Abwechslung mit sich.
Als wäre dies nicht schon genug, sorgten Asphaltprobleme für zusätzliche Probleme. Darüber hinaus brachte eine Strafenflut einige Piloten an den Rand der Verzweiflung (zum Rennbericht >>>).
Löcher im Asphalt! Eine Blamage für den Monaco-GP
Über weite Strecken verlief der Grand Prix wie gewohnt ohne Aufregung und Spannung.
Doch ab Runde 60 kam, auf ungewollter Art und Weise, Bewegung in den GP. Lance Stroll (Aston Martin) verlor nämlich bei der Rascasse-Kurve die Kontrolle und verunfallte in den Leitplanken.
Beim folgenden Restart kracht mit Charles Leclerc (Ferrari) der Lokalmatador in die Barriere. Daraufhin wurde der Grand Prix abgebrochen, um die Anfahrt zur Rascasse zu inspizieren.
Dabei erkannten die Rennkommissare plötzlich Löcher im Asphalt. So etwas darf auf einer F1-Rennstrecke nicht passieren! Es ist eine Blamage für Monte Carlo.
Strafenflut prägt das Rennen
Nicht nur der aufgebrochene Asphalt führte zu Problemen. Auch zahlreiche Strafen prägten den Rennsonntag.
Mehrere Überschreitungen des Tempolimits in der Box sorgten für viele Zeitstrafen. Der Grund dafür lag bei einer etwas veränderten Boxenstraße.
Offenbar brummte die FIA fälschlicherweise nach Software-Problemen den Piloten eine Strafe auf. Zumeist traten nämlich minimale Überschreitungen von 0,1 km/h (60,1 anstatt 60) auf.
Schließlich verhängte die FIA gegen nicht weniger als fünf Piloten aus diesem Grund eine Strafe. Pierre Gasly hätte beinahe für die große Überraschung und einem Podium gesorgt. Doch der Franzose verlor damit P3 und viel noch auf den siebenten Platz zurück. WM-Anwärter George Russell fiel aufgrund der Strafzeit dnoch weiter zurück.
Nur Historie und Prestige genügt nicht für den Rennkalender
Natürlich spielt die Historie im Fürstentum, ein einzigartiges Prestige und der Glamour eine große Rolle während diesem Rennwochenende.
Dennoch stellt sich die Frage: Soll der Monaco-GP angesichts der fehlenden Rennaction und der jüngsten Probleme an der Rennstrecke überhaupt noch einen Platz im Formel-1-Kalender haben?