Erste Erkenntnisse hat der 20-Jährige nach den Testfahren im Formel-2-Boliden bereits gewonnen. "Es ist anders. Ein gutes Stück schwerer als die Formel 3, aber um einiges schneller in den Kurven. Speziell in den schnellen Kurven. In langsamen Kurven sind wir durch das Gewicht etwas langsamer", erklärt Schumacher.
"So viel lernen wie möglich"
Im Hinblick auf die Zielsetzung bei seiner Formel-2-Premiere bleibt er vage und erklärt, er wolle einen Schritt nach dem anderen machen. "So viel lernen wie möglich", sei sein Ziel, versichert er. Dass sein Ziel auch die Formel 1 ist, steht sowieso fest.
In der kommenden Woche kann sich der Deutsche bei den Testfahrten in einem Formel-1-Boliden beweisen. Dass erstmals wieder ein Schumacher - zumindest für Tests - wieder einen Ferrari ausfahren wird, will der auf seinen Vater so stolze Junior ("Ich schaue zu ihm auf") aber noch nicht an sich heranlassen.
"Ich freue mich extrem auf die Formel 2, dass es jetzt losgeht", sagt er. Ihr gelte seine volle Konzentration, erst nach dem Wochenende will sich der 20-Jährige auf die Formel-1-Tests konzentrieren.
Formel 1? "Man muss warten"
Dass die Freude innerhalb seiner Familie groß war, als in dieser Woche der Bescheid öffentlich gemacht wurde, dass er sein Formel-1-Testdebüt ausgerechnet in einem Ferrari feiern darf, verhehlt Mick Schumacher nicht. "Natürlich war sie glücklich", sagt er über seine Mutter Corinna.
Sein Vater Michael war in seiner Zeit bei Ferrari von 1996 bis 2006 Seriensieger. Ob auch Schumacher junior eine große Karriere in der Formel 1 bevorsteht? "Man muss warten, bis es Zeit dafür ist", sagt Mick Schumacher vorsichtig.
Der Rummel um seine Person ist jedenfalls jetzt schon enorm. Ob er mit dem Wirbel umgehen kann? "Ja", antwortet Schumacher auf eine Journalistenfrage knapp. "Das war immer ein Teil von mir, ich hatte daher die Zeit hineinzuwachsen."