Schweiz
SUI
Bosnien und Herzegowina
BIH
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Johan Manzambi
- Ruben Vargas
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Johan Manzambi
- Granit Xhaka
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Ermin Mahmic
Jokertore und Rot! Schweiz schlägt Bosnien klar
Die Eidgenossen entscheiden das Spiel in der Schlussphase für sich. Freiburg-Youngster Johan Manzambi kommt von der Bank und trifft doppelt.
Die Schweiz holt den ersten Sieg bei der Weltmeisterschaft und steht so gut wie fix im Sechzehntelfinale!
Die Joker Johan Manzambi und Rubén Vargas führen die Eidgenossen beim 4:1-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina auf die Siegerstraße. Den Ehrentreffer der Bosnier erzielt der ehemalige ÖFB-Nachwuchsspieler Ermin Mahmic.
Sowohl die Schweiz (gegen Katar) als auch Bosnien und Herzegowina (gegen Kanada) spielten zum WM-Auftakt 1:1-Unentschieden.
Im Vergleich zum ersten Gruppenspiel nimmt der Schweizer Teamchef Murat Yakin zwei Änderungen vor. Bei den Bosniern rücken drei neue Spieler in die Startelf, darunter Altstar Edin Dzeko und Youngster Kerim Alajbegovic, der in der abgelaufenen Saison beim FC Red Bull Salzburg spielte.
Guter Start der Schweiz, dann kommt Bosnien auf
Eine Salzburg-Vergangenheit hat auch Amar Dedic, der im SoFi Stadium in Los Angeles wegen der Duelle gegen Schweiz-Stürmer Dan Ndoye schnell im Mittelpunkt steht.
Ndoye zeigt in einer guten Anfangsphase der Schweiz auf, trifft mit seinem Flachschuss unter Bedrängnis aber nur das Außennetz (10.). Kurz darauf kann er eine flache Hereingabe nicht verwerten (13.).
Die Bosnier tun sich beim Herausspielen schwer, sind technisch nicht immer sauber. Doch die Schweiz wird zunächst nur aus der Distanz gefährlich. Freulers Versuch zischt links am Tor vorbei (23.).
Nach der Trinkpause kommen die Bosnier auf. Alajbegovic beweist eine gute Übersicht und findet Dzeko, der Schalke-Angreifer bedient an der zweiten Stange Benjamin Tahirovic. Der Bröndby-Spieler zieht jedoch nicht durch und verpasst den Abschluss (32.).
Die gute Phase der Bosnier hält bis zur Pause an. Die Eidgenossen blocken aber gegen Dzeko (42.) und Sead Kolasinac (44.), womit es ohne Tore in die Pause geht.
Torreigen in der Schlussphase
Die Anfangsphase der zweiten Hälfte steht abermals im Zeichen von Nottingham-Stürmer Ndoye. Er wärmt sich mit einem Torschuss aufs kurze Eck auf (51.), ehe er mit einem perfekten Fallrückzieher Bosnien-Keeper Nikola Vasilj prüft (56.). Ein Treffer hätte wegen einer Abseitsstellung aber nicht gezählt.
Anschließend sind die Bosnier wieder besser im Spiel. Dedic probiert es aus der Distanz, Gregor Kobel kann nur nach vorne abwehren (69.).
Dann beweist Schweiz-Teamchef Yakin ein goldenes Händchen: Bei seinem Dreifachwechsel bringt er neben Djibril Sow und Vargas auch Manzambi ins Spiel. Der junge Freiburg-Stürmer trifft nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:0, nachdem die Bosnier den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen (74.).
Für die Bosnier kommt es dann noch bitterer: Ex-WAC-Verteidiger Tarik Muharemovic sieht nach einer Notbremse Rot (80.). Kurz darauf erhöht Joker Vargas nach einer klugen Kombination auf 2:0 (84.). In der 90. Minute schnürt Manzambi seinen Doppelpack zum 3:0.
Der Schlusspunkt ist das jedoch nicht: In der Nachspielzeit fallen noch zwei Treffer. Zunächst trifft der in Wels geborene Ermin Mahmic, der sich im Mai für die bosnische Nationalmannschaft entschieden hat (90.+3). Granit Xhaka fixiert per Elfmeter schlussendlich den 4:1-Sieg.