Ägypten
EGY
Iran
IRI
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Mahmoud Saber
-
Ramin Rezaeian
Ägypten und Iran mit Remis im "Pride Match"
Irans Siegtreffer in der Nachspielzeit wird wegen einer minimalen Abseitsstellung zurückgenommen. Ägypten durch den Punktgewinn im Sechzehntelfinale.
Das im Vorfeld viel diskutierte "Pride Match" zwischen Ägypten und dem Iran im letzten Spiel der Gruppe G in Seattle endet mit einem 1:1-Unentschieden.
Ägypten ist durch das Ergebnis als Gruppenzweiter erstmals seit 1934 wieder in der K.o.-Phase. Der Iran muss als Gruppendritter noch ein bisschen zittern.
Wilde Anfangsphase
Ägypten startet perfekt in die Partie. Bereits in der fünften Minute erzielt Mahmoud Saber die Führung nach Vorlage von Superstar Mohamed Salah.
Doch der Iran lässt den Rückschlag nicht lange auf sich sitzen. In der neunten Minute kommt Mehdi Taremi im gegnerischen Strafraum zu Fall. Der Schiedrichter entscheidet auf Elfmeter, Taremi selbst tritt an und scheitert an Ägypten-Keeper Mostafa Shoubeir.
Kurze Zeit später zappelt der Ball dann doch im Netz. Ramin Rezaien kann einen Abstauber nutzen und zum Ausgleich für Iran einschieben (14.).
Irans Siegtreffer aberkannt
Nach der wilden Anfangsphase flacht die Partie etwas ab. Keine der beiden Mannschaften wird in der ersten Hälfte nochmal richtig gefährlich.
Im zweiten Durchgang zeigt sich auch ein ähnliches Bild. Zwar greifen beide Teams immer an und versuchen, auch den Siegtreffer zu erzielen. Doch ins aller letzte Risiko gehen beide nicht.
Kurz vor Ende der Partie trifft der Iran dann doch noch. Allerdings wird das Tor von Shoja Khalilzadeh aufgrund einer minimalen Abseitsstellung zurückgenommen (90+4.).