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Wieso das WM-Finale eine Premiere ist

Erst einmal spielten Spanien und Argentinien bei einer Weltmeisterschaft gegeneinander - und das ist sehr lange her.

Wieso das WM-Finale eine Premiere ist Foto: © IMAGO / ZUMA Press

Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft Spanien gegen Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/live ORF 1 und im Ticker >>>) bringt eine Premiere.

Noch nie zuvor ist in einem WM-Endspiel der Titelverteidiger auf den Europameister getroffen. Argentinien hat die Chance, als dritte Nation den Titel erfolgreich zu verteidigen. Bis dato ist das nur Italien 1938 und Brasilien um Pele 1962 gelungen.

Das Finale ist ein Duell ohne große WM-Tradition. Erst einmal spielten Spanien und Argentinien bei einer Weltmeisterschaft gegeneinander - und das ist sehr lange her.

1966 in England setzte sich Argentinien in der Gruppenphase mit 2:1 durch. Das bis dato letzte direkte Aufeinandertreffen fand 2018 in Madrid statt. Für Argentinien war das Freundschaftsspiel ein Debakel, die Spanier siegten mit 6:1.

Eigentlich sollten sich die Teams von Spanien-Trainer Luis de la Fuente und Argentinien-Coach Lionel Scaloni bereits am 27. März in der Finalissima in Katar gegenüberstehen. Das Kräftemessen des Europameisters mit dem Südamerika-Champion fiel wegen des Iran-Kriegs jedoch aus.

Bayern und Real fehlen im Finale

Für Bayern München endet übrigens eine lange Serie. Erstmals seit fast einem halben Jahrhundert steht kein Spieler der Bayern im WM-Finale. Zuletzt war dies 1978 in Argentinien beim 3:1-Erfolg der Gastgeber nach Verlängerung gegen die Niederlande der Fall.

Und auch Real Madrid ist nicht vertreten, obwohl Spanien und das spanischsprachige Argentinien im Finale stehen. Erstmals in der Geschichte war kein Spieler des nationalen Rekordmeisters für eine spanische WM-Auswahl nominiert worden.

Vom argentinischen Team sind sieben Profis in der Primera Division engagiert, aber keiner bei Real.

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