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Weltmeister-Trainer will aufhören

Lionel Scaloni wird sein Amt als argentinischer Nationaltrainer voraussichtlich mit Jahresende niederlegen.

Weltmeister-Trainer will aufhören Foto: © IMAGO / PA Images

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (zum Spielbericht>>>) hat Lionel Scaloni überraschend seinen bevorstehenden Abschied als Teamchef der argentinischen Nationalmannschaft angekündigt.

"Ich werde bis Dezember als Trainer Argentiniens weitermachen, dann werde ich diesen Job wahrscheinlich verlassen. Ich muss neue Energie tanken und jetzt aufhören", erklärte der 48-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Endspiel, ehe er wenig später die PK in Tränen abbrach >>>

Zugleich zeigte sich der Erfolgstrainer stolz auf das Erreichte: "Das Wichtigste ist, diesen Spirit, dieses Gefühl zwischen den Menschen in Argentinien und der Mannschaft zu bewahren. Darauf bin ich sehr stolz."

Überraschende Wende

Die Ankündigung kommt durchaus überraschend. Scalonis Vertrag läuft zwar mit Ende 2026 aus, zuletzt hatten jedoch mehrere Medien berichtet, dass sich der Weltmeistertrainer mit dem argentinischen Verband bereits auf eine Vertragsverlängerung bis 2030 geeinigt habe.

Ob Scaloni seine Rücktrittsankündigung tatsächlich umsetzt, bleibt abzuwarten. Eine offizielle Bestätigung des Verbandes zu seiner Zukunft steht bislang noch aus.

Eine der erfolgreichsten Ären Argentiniens

Sollte Scaloni tatsächlich zum Jahresende abtreten, würde eine der erfolgreichsten Epochen in der Geschichte der "Albiceleste" zu Ende gehen.

Der ehemalige Internationale übernahm die Nationalmannschaft im August 2018 und führte Argentinien zurück an die Weltspitze. Unter seiner Führung gewann das Team die Copa América 2021 und 2024 sowie den WM-Titel 2022.

Insgesamt stand Scaloni bislang in 104 Länderspielen an der Seitenlinie. Davon gewann Argentinien 80 Partien, verlor lediglich zehn und erreichte einen Punkteschnitt von 2,44.

Nachfolger noch offen

Wer die Nachfolge des Erfolgstrainers antreten könnte, ist derzeit völlig offen.

Sollte Scaloni seinen angekündigten Rücktritt vollziehen, müsste der argentinische Fußballverband erstmals seit mehr als acht Jahren einen neuen Nationaltrainer suchen.

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