Fairer Verlierer
Schuldzuweisungen wollte der Teamchef nach der Partie keine verteilen. Er zeigte sich als fairer Verlierer. "Ich kann mich nicht erinnern. Aber solche Entscheidungen können passieren, das haben wir auch bei anderen gesehen. Ich wünsche England alles Gute."
Vor allem der Ausgleichstreffer der Engländer durch Jude Bellingham unmittelbar vor der Pause sorgte für viele Diskussionen. Der Ball soll in der Entstehung die "Spider-Cam" berührt haben (Alle Infos >>>).
Sörloth verpasst das mögliche 2:0
Über 120 Minuten lieferten die Norweger dem Weltmeister von 1966 einen Kampf auf Augenhöhe, bei dem sie nach 36 Minuten durch ein Traumtor von Andreas Schjelderup in Führung gingen.
Wenige Minuten später verpasste Alexander Sörloth nach einem vielversprechenden Konter das Zuspiel auf den frei durchstartenden Erling Haaland. Es war die große Chance auf das 2:0.
Nach dem Bellingham-Ausgleich blieb die Partie offen, mit dem besseren Ende für die "Three Lions" in der Verlängerung.
Der Stolz überwiegt
"Wir hatten heute keine Magie auf unserer Seite. Auf diesem Niveau darfst du keine Fehler machen. Ich bin aber sehr stolz. Das Schlimmste ist es, zu verlieren", bilanzierte Solbakken die Partie.
Trotz der Niederlage und dem WM-Aus überwiegt bei den Nordeuropäern der Stolz über das Erreichte. Erstmals seit 1998 war Norwegen wieder bei einer WM-Endrunde dabei und direkt ging es bis unter die letzten acht.
"Der Sommer 2026 war super. Für uns und das ganze Land. Wir haben den Hype erfüllt und wir waren besser, als wir uns erhofft haben", lobte der Coach seine Schützlinge.