Norwegen Norwegen NOR
England England ENG
Nach Verläng.
1:2
1:1 , 0:0 , 0:1
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Tränen bei Norwegen-Coach nach WM-Aus: "Leider ist Fußball so"

Die WM-Reise von Norwegen ist vorbei. Begeistert haben Erling Haaland und Co. aber nicht nur die eigenen Fans. Das Rudern wird ewig in Erinnerung bleiben.

Das WM-Märchen von Norwegen ist beendet!

Die tapfer kämpfenden Nordeuropäer verlangten England im Viertelfinale alles ab, mussten sich am Ende aber trotzdem knapp mit 1:2 geschlagen geben.

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Tränen beim Teamchef

Nach Schlusspfiff nahmen die Emotionen auch bei Norwegens Teamchef Stale Solbakken freien Lauf. Der 58-Jährige hatte im Interview mit Tränen zu kämpfen. "Leider ist Fußball so. Es ist grausam natürlich. Wir haben das Glück gehabt gegen Brasilien, heute leider nicht."

Viel Lob hatte er dafür für die mitgereisten Fans und auch die Norweger zuhause: "Es ist unglaublich, wie die Zuschauer unsere Leistung registieren." Noch lange in Erinnerung wird das legendäre Rudern bleiben.

Fairer Verlierer

Fairer Verlierer
Stale Solbakken hatte nach Schlusspfiff mit den Tränen zu kämpfen.
Foto: ©IMAGO / Bildbyran

Schuldzuweisungen wollte der Teamchef nach der Partie keine verteilen. Er zeigte sich als fairer Verlierer. "Ich kann mich nicht erinnern. Aber solche Entscheidungen können passieren, das haben wir auch bei anderen gesehen. Ich wünsche England alles Gute."

Vor allem der Ausgleichstreffer der Engländer durch Jude Bellingham unmittelbar vor der Pause sorgte für viele Diskussionen. Der Ball soll in der Entstehung die "Spider-Cam" berührt haben (Alle Infos >>>).

Sörloth verpasst das mögliche 2:0

Über 120 Minuten lieferten die Norweger dem Weltmeister von 1966 einen Kampf auf Augenhöhe, bei dem sie nach 36 Minuten durch ein Traumtor von Andreas Schjelderup in Führung gingen.

Wenige Minuten später verpasste Alexander Sörloth nach einem vielversprechenden Konter das Zuspiel auf den frei durchstartenden Erling Haaland. Es war die große Chance auf das 2:0.

Nach dem Bellingham-Ausgleich blieb die Partie offen, mit dem besseren Ende für die "Three Lions" in der Verlängerung.

Der Stolz überwiegt

"Wir hatten heute keine Magie auf unserer Seite. Auf diesem Niveau darfst du keine Fehler machen. Ich bin aber sehr stolz. Das Schlimmste ist es, zu verlieren", bilanzierte Solbakken die Partie.

Trotz der Niederlage und dem WM-Aus überwiegt bei den Nordeuropäern der Stolz über das Erreichte. Erstmals seit 1998 war Norwegen wieder bei einer WM-Endrunde dabei und direkt ging es bis unter die letzten acht.

"Der Sommer 2026 war super. Für uns und das ganze Land. Wir haben den Hype erfüllt und wir waren besser, als wir uns erhofft haben", lobte der Coach seine Schützlinge.

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