Nagelsmann muss nach ÖFB-Match in Nachtschicht - Coach übt Kritik
Die Deutschen erfahren in nächsten Gegner weniger als 48 Stunden vorm Match. Entsprechend legt das Trainerteam Nachtschichten ein.
Die FIFA WM 2026 startet erstmals im neuen Format mit 48 Teilnehmern, die besten Gruppendritten schaffen ebenso den SPrung ins Sechzehntelfinale.
Diese Konstellation führt zu der ein oder anderen brisanten Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag, auch das ÖFB-Team ist betroffen >>>
Gegner steht erst nach ÖFB-Match
Deutschland trifft die Reform ebenso, sie stehen bereits als Gruppensieger fest, müssen aber lange auf den Gegner warten. Die Deutschen spielen am Montag (MESZ, 22:30 Uhr) gegen einen der Gruppendritten (aus A, B, C, D oder F).
Dieser steht erst weniger als 48 Stunden vor dem Sechzehntelfinale der Deutschen fest, wenn das ÖFB-Team im Duell mit Algerien die Gruppenphase mit Samstagabend Ortszeit (04:00 Uhr MESZ) beendet.
Bestrafung für Gruppensieger
Als Gruppensieger wird man damit bei der Gegnervorbereitung nicht unbedingt bevorzugt. "Ich halte da nicht allzu viel davon, dass man als Gruppensieger ein bisschen bestraft wird", gibt es Kritik vom Bundestrainer.
Man hat sich auf das Szenario vorbereitet. "Wir haben uns die potenziellen Gegner aufgeteilt. Ich habe drei, vier Spiele geschaut, das Analyseteam ebenfalls", so Nagelsmann.
Nagelsmann will durcharbeiten
Nach dem ÖFB-Match wartet, wenn der Gegner dann feststeht, wenig Schlaf für den Coach. "Es kann sich jeder vorstellen, dass es bessere Konstellationen gibt, als Samstagnacht durchzuschrubben. Das wird eine Nachtschicht, wir wollen große Teile schon präpariert haben, damit wir den Matchplan am Sonntag nicht in ganz großer Hektik erstellen müssen", erklärt Nagelsmann.
Die gleiche Thematik erwartet der Gegner. "Wir sind ja fast alle noch jung im Trainerteam, da kann man auch mal die Nacht durcharbeiten", schmunzelt der DFB-Trainer.