Südafrika Südafrika RSA
Kanada Kanada CAN
Endstand
0:1
0:0 , 0:1
NEWS

Marsch emotional: "Jetzt sind sie kanadische Helden"

Der Co-Gastgeber kann zwar spielerisch nicht überzeugen, zeigt aber Kämpferherz und steht am Ende verdient im Achtelfinale. Teamchef Jesse Marsch ist überglücklich.

Marsch emotional: "Jetzt sind sie kanadische Helden" Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

Das WM-Märchen von Kanada geht weiter!

Nach dem erstmaligen Erreichen einer K.o.-Phase bei einer Weltmeisterschaft, schafften es die Kanadier auch die erste Hürde zu überstehen. In Inglewood wurde Südafrika Last-Minute mit 1:0 niedergerungen.

Zum Spielbericht >>>

Marsch lobt seine Schützlinge

Nach Schlusspfiff zeigte sich Teamchef Jesse Marsch emotional. Der Ex-Salzburg-Coach hob dabei den Willen innerhalb der Mannschaft hervor: "Diese Jungs leisten so viel harte Arbeit. Jetzt sind sie kanadische Helden. Das habe ich ihnen am Ende gesagt und ich bin so glücklich für sie."

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie hatte der Co-Gastgeber am Ende den längeren Atem. In der Nachspielzeit sorgte Mittelfeldspieler Stephen Eustaquio mit einem Distanztreffer für den vielumjubelten Siegtreffer (90.+2).

Danach brachen alle Dämme: "Es war ein schwieriges Spiel und das wussten wir auch. Wir mussten etwas beweisen, das haben wir geschafft", jubelte Marsch.

Davies feiert sein Comeback

Mittendrin auch Superstar Alphonso Davies. Der Außenverteidiger des FC Bayern München feierte in Minute 75 sein WM-Debüt. In der Gruppenphase musste der 25-Jährige noch verletzungsbedingt pausieren.

In der heißen Phase kann Marsch aber wieder auf den etatmäßigen Kapitän bauen. Dennoch sieht er noch Verbesserungspotenzial: "Er ist nahe an seinem höchsten Level. Aber noch ist er nicht bei 100 Prozent. Er hat sehr viel Qualität und sowas macht auch etwas mit dem Gegner. Aber physisch fehlt ihm noch etwas."

Niederlande oder Marokko?

Mit dem Aufstieg in die Runde der letzten 16 Teams hat Kanada nun den Job erledigt und kann die restlichen Sechzehntelfinalspiele in aller Ruhe genießen. Weiter geht es erst am 4. Juli gegen den Sieger aus der Partie Niederlande gegen Marokko.

Einen Wunschgegner gibt es für Marsch nicht: "Ich fliege direkt nach Monterrey, damit ich das Spiel anschauen kann. Jetzt heißt es, erholen und dann werden wir alles reinwerfen. Egal, ob es Marokko oder die Niederlande wird. Ich will, dass das Team zeigt, dass wir es verdient haben, dort zu stehen. Egal, wer der Gegner ist."

Gegen Südafrika war Kanada noch Favorit, ins Achtelfinale wird man hingegen als klarer Außenseiter gehen.

Ranking: Die WM-Trikots der 48 Teilnehmer

Kommentare

JETZT NEU: Diskutiere mit den LAOLA1-Usern bei Live-Events in unserem neuen LAOLA1-Chat!