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Machtdemonstration! Frankreich untermauert Titelambitionen

Frankreich begeistert mit dem Auftritt gegen Schweden. Im Turnier wird die Deschamps-Elf das zu schlagende Team sein.

Was fpr ein Auftritt der "Equipe Tricolore" beim 3:0-Sechzehntelfinalerfolg (zum Spielbericht >>>) gegen Schweden.

Dass die Niederlage nicht sogar noch deutlicher ausfiel, hatten die Schweden in erster Linie ihrem Schlussmann Jacob Widell Zetterström zu verdanken, der seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden vor einer regelrechten Klatsche bewahrte.

Die Franzosen ließen über die gesamte Spielzeit nichts anbrennen und demonstrierten eindrucksvoll, warum sie zu den Topfavoriten auf den WM-Titel zählen.

Mbappe der entscheidende Mann

Beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Frankreich und Schweden bei einer FIFA-Weltmeisterschaft war wieder einmal Kylian Mbappe der entscheidende Mann am Platz.

Er erzielte zwei Treffer und zieht damit endgültig in der ewigen WM-Torschützenliste an Miroslav Klose vorbei.

Dazu holt er sich einen weiteren Rekord.

Mbappe jubelt mit Deschamps

Nach seinem 1:0-Führungstreffer suchte Kylian Mbappé sofort den Weg zu Teamchef Didier Deschamps, der das letzte Gruppenmatch gegen Norwegen wegen des Begräbnisses seiner Mutter verpasst hatte.

Mbappe sagte über diese Aktion: "Das ist die DNA unserer Gruppe, wir stehen alle zusammen. Der Coach erlebt gerade eine Zeit, die wir leider alle selbst irgendwann einmal erleben müssen. Es ist unglaublich schwierig, aber wir lassen ihn nicht alleine. Wir unterstützen ihn."

Potter: "Kann man nur applaudieren"

Deschamps zeigte sich nach dem klaren Erfolg hochzufrieden. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben eine gute Mentalität. Jetzt müssen wir diesen Fokus, diese Entschlossenheit beibehalten, dann können wir den ganzen Weg gehen."

Über den manchmal als arrogant bezeichneten Mbappe meinte der Weltmeister-Trainer von 2018: "Er ist auf einer Mission und hat seine Rolle als Kapitän angenommen. Das Bild, das viele Menschen von ihm haben, entspricht nicht der Realität."

Schwedens Teamchef Graham Potter musste die Überlegenheit der Franzosen anerkennen und zeigte sich vor allem von Mbappe und Olise beeindruckt. "Die beiden einmal zu stoppen, reicht nicht. Es ändert nur die Art und Weise, wie sie dich das nächste Mal bestrafen. Zwischen den beiden herrscht blindes Verständnis."

Für den Engländer ist Frankreich der klare Titelanwärter Nummer eins. "Da geht es nicht nur um die individuelle Qualität. Es ist die Chemie in der Mannschaft, jeder glaubt an den anderen. Manchmal kann man nur applaudieren, weil es Momente gibt, in denen Fußballer zeigen, warum sie zu den Besten der Welt gehören."

Die Highlights des Spiels:

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