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FIFA-Präsident Infantino spottet über Italien
Der Schweizer leistete sich im Zuge der WM-Eröffnung einen Seitenhieb gegen den Weltmeister von 2006. Dieser kommt in Italien nicht sonderlich gut an
FIFA-Präsident Gianni Infantino ließ im Zuge der WM-Eröffnung aufhorchen!
Erneute Diskussionen über eine mögliche neuerliche Vergrößerung der Endrunde 2030 kommentierte der Schweizer mit einem Seitenhieb gegen die nicht qualifizierten Italiener.
Infantino mit Seitenhieb - Italien reagiert
"Vielleicht qualifiziert sich Italien bei 64 Teams. Oder wir könnten sogar auf 208 Mannschaften gehen", sagte Infantino am Donnerstag gegenüber dem brasilianischen Digital-Sender "CazeTV".
Italien muss bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko bereits zum dritten Mal en Suite zuschauen. Für den vierfachen Weltmeister eine bittere Enttäuschung.
Die Aussagen von Infantino sorgten dennoch für Verwunderung. Der italienische Sportminister Andrea Abodi reagierte wie folgt: "Angesichts der großen Distanz zwischen Italien und Mexiko spreche ich lieber telefonisch mit ihm, um das zu verstehen."
Aufstockung auf 64 Teams?
Die Debatte um eine neuerliche Vergrößerung ist nicht neu. So wird der Vorschlag unter anderem von Alejandro Dominguez, Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes (CONMEBOL). Er wirbt dafür, 64 Teams zuzulassen, um das hundertjährige Jubiläum der ersten Turnierauflage 1930 in Uruguay zu würdigen.
"Man müsse zunächst sehen, „wie diese erste Weltmeisterschaft mit 48 Teams läuft", sagte Infantino, betonte aber auch: "Wir haben über eine Ausweitung auf 64 Teams diskutiert. Das Thema wurde dem FIFA-Rat vorgelegt."