DFB-Boss über Argentinien: "Das hat mit Fußball nichts zu tun!"
Rudi Völler will sich die Argentinier auf keinen Fall als Vorbild nehmen. Die Argentinier seien ein schlechtes Beispiel.
Die Argentinier waren der Reizpunkt bei der WM 2026. Mit viel Kampfgeist und Siegeswillen erreichten die Südamerikaner das Finale. Für den einen oder anderen Fan ging das Ganze aber im Bereich Unsportlichkeit zu weit.
Leonardo Paredes ließ sich nach dem Finale weiters zu einer unnötigen Aktion hinreißen. Die Spielweise imponierte aber auch. Viele deutsche Fans hätten sich einen derartigen Kampf auch vom eigenen Team gewünscht.
Argentinien sei kein gutes Vorbild
DFB-Sportdirektor Rudi Völler sieht Argentinien beim internationalen Trainerkongress der BDFL aber auf keinen Fall als Vorbild: "Ich habe gesagt, dass wir als Deutschland besser verteidigen müssen. Da haben viele ja auch die Argentinier als Beispiel genommen. Das fand ich ein schlechtes Beispiel. Auf einmal waren die Argentinier das Maß aller Dinge. Die Diskussion fand ich ein bisschen scheinheilig."
Nette Worte sehen anders aus. "Ja, sie sind Weltmeister und diesmal Vizeweltmeister geworden. Aber dieses Lob habe ich bei vielen tatsächlich nicht verstanden", so Völler. Lob richte er lediglich Spanien und England aus.
"Ich möchte keine Mannschaft haben, die spielt wie Argentinien. Das hat mit Fußball nichts zu tun", gibt es klare Worte in Richtung DFB-Team. Die Argentinier seien nicht ihr Vorbild.