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"I'm back!" - Ronaldo zeigt es seinen Kritikern und Zweiflern

Portugals Superstar meldet sich mit einem Doppelpack auf der großen Bühne zurück. Die Kritik der letzten Tage ging nicht spurlos am 41-Jährigen vorbei.

"I'm back, I'm back!", schrie Cristiano Ronaldo mit voller Überzeugung in die Kameras.

Mit einem Doppelpack beim 5:0-Kantersieg Portugals gegen Usbekistan hat sich der 41-Jährige nach der enttäuschenden Vorstellung gegen den Kongo eindrucksvoll auf der großen Bühne zurückgemeldet.

Der portugiesische Superstar hat seine schärfsten Kritiker und Zweifler - wieder einmal - verstummen lassen. Sich obendrein als Portugals WM-Rekordtorschütze etabliert. Und nun als erster Spieler überhaupt bei sechs WM-Endrunden zumindest ein Tor erzielt. Mehr dazu >>>

"Natürlich sind Rekorde immer schön, aber mein Ziel ist es stets, der Nationalmannschaft dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen", gab sich Ronaldo diplomatisch.

"Harte Woche" hinterließ Spuren

Auch im erhöhten Alter polarisiert der Mann aus Madeira wie kein anderer Fußballer. Dessen ist sich der Portugiese bewusst, die Kritik der letzten Tage ging aber nicht spurlos an ihm vorbei.

"Es war eine sehr harte Woche, eine düstere Woche. Die öffentliche Meinung war allen Spielern, aber besonders mir und dem Trainer gegenüber, sehr hart", ließ CR7 nach dem Spiel tief blicken.

Die Woche hätte begonnen, als hätte er seine Karriere beendet. Doch er hätte durchgehalten - so wie immer. "Ich bin seit 23 Jahren Profi. Wenn es gut läuft, ist Cristiano großartig. Wenn es schlecht läuft, ist er 'am Ende' oder 'zu alt'", sagte der Stürmer von Al-Nassr.

Unendliche Erleichterung

Die Erleichterung nach seinem Tor zum 1:0 in der 6. Minute war ihm deutlich anzumerken. Eine große Last fiel schlagartig von seinen Schultern. Nach seinem zweiten Treffer in der 39. Minute kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

"Ich bin sehr glücklich", strahlte Ronaldo, "Aber für mich steht unsere Leistung und das Selbstvertrauen, das wir ausgestrahlt haben, an erster Stelle." Als Team hätte man "wirklich gut" gespielt, sich gegenüber der Auftaktpartie stark verbessert.

"Erhoffte Reaktion"

Trainer Roberto Martinez sprach von der "erhofften Reaktion" seines Teams. "Manchmal braucht man ein Spiel wie das erste, um sich im Turnier weiterzuentwickeln."

"Heute haben wir eine Mannschaft gesehen, die dieselbe Einstellung und denselben Einsatz gezeigt hat, aber reifer war, weil es nicht mehr das Auftaktspiel war. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis", so der Spanier abschließend.

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