"Fassungslos" - Belgien reagiert auf Causa Balogun
Der US-Stürmer Folarin Balogun wurde nach seiner Rotsperre nun doch von der FIFA pardoniert. Belgien prüft rechtliche Schritte.
Der Belgische Fußballverband reagiert mit Unverständnis auf die Entscheidung der FIFA, die Achtelfinal-Sperre von Folarin Balogun zurückzunehmen.
Der US-Stürmer flog im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina mit glatt Rot vom Feld. Anstatt einer automatischen Sperre erhält Balogun nun eine Bewährung über ein Jahr.
Überraschung: US-Topstürmer Balogun darf im Achtelfinale spielen >>>
Man sei über die Spielberechtigung Baloguns "fassungslos" und prüfe rechtliche Schritte, hieß es in einer Stellungnahme.
Die Belgier verwiesen darauf, dass laut den WM-Regularien und dem FIFA-Disziplinarcode eine Rote Karte automatisch eine Sperre für das nächste Spiel nach sich ziehe. Die Entscheidung der FIFA stehe daher im Widerspruch zu den geltenden Bestimmungen.
Teamchef: "Wusste nicht, dass 1. April ist"
Nationaltrainer Rudi Garcia gibt sich ebenso überrascht: "Ich wusste nicht, dass der 5. Juli der 1. April ist. Der belgische Verband verteidigt sich nicht nur selbst, sondern auch den Fußball und dessen Integrität."
Er unterstrich aber: "Als Trainer werde ich mich auf mein Team fokussieren."