Infantino: Iran darf laut Trump bei WM teilnehmen
Der FIFA-Boss verrät, dass der Iran laut US-Präsident Donald Trump bei der Weltmeisterschaft "herzlich eingeladen" sei.
Die Nationalmannschaft des Irans darf trotz des Krieges im Nahen Osten bei der Weltmeisterschaft 2026 antreten.
Das bestätigte Donald Trump, wie FIFA-Präsident Gianni Infantino nach einem Treffen mit dem US-Präsidenten verrät: "Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen."
Das Großereignis in den USA, Kanada und Mexiko startet am 11. Juni. Bereits im März 2025 hatte sich der Iran als eine der ersten Nationen für die WM qualifiziert. Alle drei Gruppenspiele der iranischen Mannschaft finden in den Vereinigten Staaten statt.
Seit Ende Februar greifen die USA und Israel den Iran an. In der Region kommt es seitdem zu Gegenschlägen.
Iran könnte trotzdem auf WM verzichten
Wie Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußball-Verbandes andeutete, könnte der Iran jedoch auf eine WM-Teilnahme verzichten. "Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Isna.
Der Auftritt des iranischen Frauen-Teams dort hatte für großes Aufsehen gesorgt. Mehrere Spielerinnen nahmen das Angebot der australischen Regierung auf humanitäre Visa an.
Tadsch kritisierte Trump in diesem Zusammenhang. "Der amerikanische Präsident hat in zwei Postings gefordert, dass unsere Spielerinnen in Australien politisches Asyl bekommen sollen und falls Australien das nicht tut, dass er es tun würde. Er hat 160 unserer Mädchen in Minab zu Märtyrerinnen