Sportwetten in Deutschland – Spaß oder Ernst?

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Eigentlich gilt Großbritannien als das Mutterland der Sportwetten. Doch was ist eigentlich mit Deutschland? Auch hier gibt es eine wachsende Fangemeinde, wie die Zahlen zeigen.

So können Wettbegeisterte auch im Sunmaker Casino ihre Tipps zu Sportereignissen abgeben und auf den Ausgang dieser wetten. Dabei gibt es für Neuspieler einen Willkommensbonus und bei Turnieren auch Preispools von bis zu 10.000 Euro. Und das Gute ist: dieser Anbieter hat auch eine deutsche Lizenz aus Schleswig-Holstein.

Geschichte der Sportwetten

Sportwetten waren schon im antiken Griechenland sehr beliebt. Aufzeichnungen die dies bezeugen und rund 2000 Jahre alt sind wurden nämlich gefunden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es schon früher solche Wetten gab. Zumindest, seit es organisierte Sportereignisse gibt.

Die alten Römern haben dies übernommen und damit begonnen, auf den Ausgang von Pferderennen oder von Gladiatorenkämpfen zu wetten. Dabei hofften sie, dass ihnen die Glücksgöttin Fortuna hold war und ihre Gebete erhört werden. Immerhin konnte man auch damals aus ein paar eingesetzten Sesterzen schon ein paar Denare machen.

Doch weil dies vielen Regierenden ein Dorn im Auge war und vor auch die Christianisierung für eine wachsende Ablehnung durch die Herrschenden sorgte, gab es zunehmend Verbote. Doch schlussendlich sorgte dies nur dafür, dass diese Praxis in den Untergrund getrieben wurde. Die Folge dieser Kriminalisierung: ein schlechter Ruf für solche Wetten.

Es dauerte lange, bis Sportwetten wieder populär wurden – und zwar bis zum England des 19. Jahrhunderts. Von Geh- und Laufwettbewerben bis hin zu Pferderennen spannte sich die Lust auf Wetten aus und verbreitete sich schlussendlich über die ganze Welt.

Mit der wachsenden Popularität von Fußball wurde auch die Fußballwette immer beliebter und mauserte sich so in den 1920er-Jahren zum absoluten Favoriten. Einen sehr großen Anteil daran hatte die Einführung des Wettspiels Toto in England, welches nach dem Zweiten Weltkrieg (zuerst in Bayern 1948) auch in Deutschland eingeführt wurde.

Inzwischen kann man auf beinahe alle Sportarten und Sportereignisse wetten – und das faktisch weltweit. Egal ob Fußballspiele, Leichtathletiktourniere, Formel 1-Rennen, internationale Dartsmeisterschaften oder sogar Pokertourniere. Der Auswahl sind den interessierten Spielern sind beinahe keine Grenzen gesetzt.

Und wie sieht es in Deutschland aus?

Auch die Deutschen begeistern sich zunehmend für Sportwetten. Rund ein Drittel der insgesamt etwa 1,5 Milliarden Euro in diesem Bereich wird bereits online erwirtschaftet. An den rund 3,5 Milliarden online umgesetzten Mitteln machen die Sportwetten bereits rund ein Siebtel aus.

Zum Vergleich: Im stationären Glücksspielgeschäft liegt der Anteil bei nur rund acht Prozent, während Geldspielgeräte und Lotterien den absoluten Löwenanteil des Marktes halten. Doch der Online-Markt wächst ohnehin immer weiter, gerade auch in Pandemiezeiten, wenn die Menschen vermehrt zu Hause bleiben müssen.

Dies zeigt allerdings auch, dass die Deutschen vor allem ernsthafte Spieler sind, was Sportwetten anbelangt - ganz im Gegensatz zu den Engländern, die faktisch auf alles wetten, worauf man wetten kann. Ob nun die UEFA Champions League oder auch auf die Landung von UFOs in London - alles ist auf der regnerischen Insel möglich.

Die Deutschen hingegen wetten vor allem auf Fußballspiele und -tourniere, während andere Sportarten noch deutlich hinterherhinken. Von der Bundesliga bis hinunter zu den Kreisligen, von der Champions League bis hin zur Weltmeisterschaft sind die wettbegeisterten Deutschen faktisch überall mit dabei.

Doch auch andere Sportarten und Großereignisse wie Basketball (zum Beispiel die Spiele der US-amerikanischen Liga NBA) und Eishockey, oder aber die Super Bowl der NFL in den Vereinigten Staaten gewinnen immer mehr an Popularität unter den Deutschen. Zu den Olympischen Spielen gibt es ebenfalls ein attraktives Angebot an verschiedenen Sportarten, auf die man wetten kann.

Fazit

Sportwetten sind in Deutschland vielleicht (noch) kein Massenphänomen wie beispielsweise in Großbritannien oder in den USA, doch auch hierzulande erfreuen sie sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dabei steht oftmals weniger der Spaß, sondern eher die Gewinnabsicht im Vordergrund des Geschehens. Dies zeigt sich auch daran, dass der Markt eher klein ist und es sich vorwiegend um Stammspieler handelt.

Dennoch gibt auch in der Bundesrepublik genügend Spieler, die vor allem aus „Spaß an der Freude“ wetten und so ihr Glück versuchen. Immerhin erwarten einen im Glücksfall bei kombinierten Spielen doch auch gute Gewinnquoten.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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