Ranking: Die besten Tormänner der Welt

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Wer ist der beste Goalie der Welt? Diese Frage hat sich LAOLA1 gestellt.

Kandidaten gibt es viele, die Dichte an Weltklasse-Tormännern im besten Alter ist höher als jemals zuvor. Praktisch jeder Top-Klub Europas kann zwischen den Pfosten auf einen Mann bauen, der kaum Schwächen aufzuweisen hat.

Doch wer ist die Nummer 1 unter all den Einsern? 13 LAOLA1-RedakteurInnen haben ihre ganz persönliche Top-Ten-Liste erstellt. Der jeweils Erstplatzierte hat 10 Punkte bekommen, der Zweite neun Punkte, der Dritte acht Punkte, usw.

Das ist das Ergebnis:

10. Gianluigi Buffon

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Italien, Paris St. Germain, 40 Jahre

32 Punkte

Der Mann ist nicht weniger als eine lebende Legende. Als "Gigi" Ende November 1995 erstmals in einem Serie-A-Strafraum durch die Gegend flog, damals für Parma, hatten viele jener Männer, die in dieser Liste folgen werden, eben erst laufen gelernt. Hunderte Spiele, einen WM-Titel, je nach Zählweise sieben oder neun Meisterschaften und zahlreiche andere Auszeichnungen später ist er immer noch da. Von Juventus hat sich der 40-Jährige in diesem Sommer nach über 650 Pflichtspielen verabschiedet, in Paris will er sein letztes großes Ziel erreichen - den Gewinn der Champions League. Erfolg oder Scheitern dieses Unterfangens werden nichts daran ändern, dass der Italiener als tadelloser Sportsmann, der zumindest zwei Tormann-Generationen als Vorbild gedient hat, in die Geschichte eingeht. Und obwohl der Zahn der Zeit auch schon ein wenig an ihm nagt, zählt Buffon immer noch zu den Besten seines Fachs.

9. Ederson

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Brasilien, Manchester City, 25 Jahre

33 Punkte

Ederson kann Bälle parieren und leistet sich bei Flanken praktisch keine Fehler - was den Brasilianer aber auszeichnet, sind die Qualitäten, die er über diese Basics hinaus mitbringt. Der 25-Jährige mit dem auffälligen Hals-Tattoo ist ein exzellenter Fußballer und passt somit perfekt ins System von Manchester City. Star-Coach Pep Guardiola kann sich auf Ederson verlassen, wenn es darum geht, das Spiel aufzubauen. Nicht umsonst bezeichnet Ederson die brasilianische Tormann-Legende Rogerio Ceni, die zahlreiche Tore geschossen hat, als großes Vorbild und Inspiration. Bereits als Teenager von Sao Paulo nach Portugal (Benfica-Nachwuchs, Ribeirao, Rio Ave) gekommen, benötigte er nur eine volle Saison als Stammtormann bei Benfica, um Man City 40 Millionen Euro wert zu sein.


8. Gianluigi Donnarumma

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Italien, AC Milan, 19 Jahre

36 Punkte

Diesem jungen Mann gehört die Zukunft! Obwohl Donnarumma erst im Februar 20 Jahre alt wird, hat er schon fast 150 Pflichtspiele für den AC Milan und zehn Partien im Nationalteam auf dem Buckel - schon vor seiner Volljährigkeit durfte sich "Gigi" Nationalteamspieler und Serie-A-Profi nennen. Neben seinen überragenden körperlichen Voraussetzungen (1,96 Meter) zählen seine Reife, seine Leader-Qualitäten, die er trotz seines geringen Alters schon an den Tag legt, sein Fokus und seine mentalen Fähigkeiten zu den Vorzügen, mit denen er seine Alterskollegen in den Schatten stellt. Freilich besteht noch Verbesserungspotenzial - vor allem bei Flanken und dem Spiel mit dem Fuß -, doch diese Defizite sind auch seiner vergleichsweise immer noch geringen Erfahrung geschuldet. In Italien rechnet jedenfalls jeder damit, dass auch in den kommenden Jahren ein "Gigi" im Tor der Squadra Azzurra steht.

7. Hugo Lloris

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Frankreich, Tottenham, 32 Jahre

54 Punkte

Im Juli 2018 wurde die Pariser Metro-Station "Victor Hugo" zwischenzeitlich in "Victor Hugo Lloris" umbenannt. Es war ein Zeichen der Anerkennung für den Mann aus Nizza, der eben mit dem Nationalteam die Weltmeisterschaft gewonnen hatte. Der Höhepunkt einer Karriere, die fast nie begonnen hätte, weil sich der Franzose als Teenager genauso gut gegen den Fußball und für Tennis, das er ausgezeichnet beherrschte, entscheiden hätte können. Doch Lloris fängt lieber Bälle als sie zu schlagen, und deswegen mauserte er sich zunächst in Nizza und dann in Lyon zum besten Goalie der Ligue 1, ehe ihn Tottenham im Sommer 2012 verpflichtete. Die große Stärke des 1,88 Meter großen Keepers liegt in seiner Antizipationsgabe - er ist einer der Besten in Eins-gegen-Eins-Situationen und trifft bei Ausflügen aus seinem Tor fast immer die richtige Entscheidung.

6. Alisson

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Brasilien, Liverpool, 26 Jahre

66 Punkte

"Er ist der Messi unter den Tormännern", sagt sein ehemaliger Roma-Tormanntrainer Roberto Negrisolo über Alisson Ramses Becker. Gelernt hat die aktuelle brasilianische Nummer 1 bei Internacional unter Dida, in Rom musste sich der Mann, dessen großer Bruder Muriel in Portugal bei Belenenses im Tor steht, zunächst hinter Wojciech Szczesny anstellen. Doch sobald er seine Chance bekam, bewies er sein Können. In 37 Serie-A-Spielen blieb er 17 Mal ohne Gegentor, in der Vorsaison parierte er 80,1 Prozent der Schüsse und war damit in den Top-5-Ligen Europas Nummer 2 hinter Atleticos Jan Oblak. Wie es sich für einen Brasilianer gehört, ist Alisson, der im Sommer für 62,5 Millionen Euro nach Liverpool verkauft wurde, ein ausgezeichneter Fußballer und strahlt eine ungemeine Ruhe aus.


5. Jan Oblak

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Slowenien, Atletico Madrid, 26 Jahre

87 Punkte

2009 arbeitete Robert Volk nicht nur als Stammgoalie, sondern gleichzeitig als Tormanntrainer bei Olimpija Ljubljana. Zur Überraschung aller sagte er zu Beginn der Sommervorbereitung über den erst 16-jährigen Jan Oblak: "Das Kind ist besser als ich." Und setzte sich fortan hinter dem Teenager auf die Bank. Der steile Aufstieg des nunmehr 25-Jährigen führte nach einer Saison in seiner Heimat über Benfica (und einige Leihstationen in Portugal) 2014 zu Atletico. In Madrid ist der 1,88 Meter große Schlussmann als "slowenische Mauer" bekannt. Der 18-fache Internationale mag nicht der beste Fußballer unter den Weltklasse-Keepern sein, dafür beherrscht er sein Handwerk besser als seine Konkurrenten. Oblak hält dem Druck stets stand, agiert mit dem Rücken zur Wand fast immer in Höchstform, streut immer wieder atemberaubende Paraden und vor allem so gut wie keinen Fehler ein.

4. David de Gea

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Spanien, Manchester United, 28 Jahre

91 Punkte

Es war nicht überraschend, dass David de Gea einmal zu den besten seines Fachs zählen wird. Ab der U15 vertrat der Madrilene Spanien in sämtlichen Nachwuchsnationalteams und schaffte auch früh den Sprung zur Nummer 1 bei Atletico. Seit seinem Wechsel zu Manchester United mit gerade erst 20 Jahren hat sich der nunmehrige Stammgoalie des A-Nationalteams stetig weiterentwickelt. In der für Tormänner wohl härtesten Liga der Welt ist der Spanier greift - vor allem bei Flankenbällen hat sich de Gea stark verbessert, auf der Linie war er seit jeher überragend. Der 28-Jährige besticht zudem als ausgezeichneter Fußballer und strahlt jene Ruhe aus, die eine Mannschaft wie Manchester United braucht.

3. Manuel Neuer

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Deutschland, FC Bayern, 32 Jahre

95 Punkte

Dem Mann wird nicht weniger nachgesagt, als das Tormann-Spiel revolutioniert zu haben. Der Gelsenkirchener hat das Spiel des "Sweeper-Keepers" auf höchstem Niveau perfektioniert, galt einige Jahre als unumstritten bester Tormann der Welt und durfte sich 2014 sogar Chancen ausrechnen, als erst zweiter Tormann nach dem legendären Lew Jashin zum Weltfußballer gewählt zu werden. Auch heute noch gilt der 32-Jährige als Prototyp des kompletten Torwarts, allerdings ist er nach seiner verletzungsbedingt sehr durchwachsenen Saison 2017/18 nicht gerade in alter Stärke zurückgekehrt und sieht sich in der aktuellen Spielzeit jeder Menge Kritik ausgesetzt.

Der Fußball-Herbst 2018 hatte in den internationalen Top-Ligen wieder einiges zu bieten, sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne. Diese Diashow soll nicht nur alle Highlights zeigen, sondern auch schon Lust auf das Frühjahr machen.

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Premier League: Herbstmeister FC Liverpool (20 Spiele, 54 Punkte, 48:8 Tore)

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Bester Torschütze: Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) 14 Tore in 21 Spielen. Der Ex-Dortmunder ist mittlerweile voll angekommen bei den "Gunners" und macht dort weiter, wo er in Deutschland aufgehört hat - mit Toren am Fließband.

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Bester Torschütze: Harry Kane (Tottenham Hotspur) 14 Tore in 21 Spielen. Der englische Nationalteamkapitän besticht zurzeit mit seiner herausragenden Form. Zuletzt verbuchte er fünf Tore in den letzten vier Spielen.

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Bester Vorlagengeber: Eden Hazard (FC Chelsea) 9 Assists. Der belgische Superstar setzt seine Mitspieler genial in Szene. Bereits neun Vorlagen gehen auf sein Konto. Zudem traf der 27-Jährige auch noch zehn Mal selbst. Mit ein Grund warum es bei den "Blues" wieder läuft.

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Bester Vorlagengeber: Ryan Fraser (AFC Bournemouth) 9 Assits. Der 24-jährige Schotte spielt zurzeit die Saison seines Lebens. Der nur 1,63 Meter große Wirbelwind der "Cherries" hält neben seinen neun Vorlagen auch bei fünf Treffer.

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Aufsteiger der Saison: Callum Wilson (AFC Bournemouth). Kann ein 26-Jähriger noch ein Aufsteiger der Saison sein? Ja, er kann. Cullum Wilson sorgt mit seinen neun Toren und sechs Assists für den Höhenflug seines Klubs, den so niemand erwartet hat.

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Aufsteiger der Saison: Andrew Robertson (FC Liverpool). Zwar wechselt der Schotte bereits im Sommer 2017 zu den Reds, erst in diesem Herbst etabliert er sich als unangefochtener Stammspieler im Team von Jürgen Klopp und überzeugt mit Top-Leistungen.

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Absteiger der Saison: Mesut Özil (FC Arsenal). Der ehemalige deutsche Teamspieler kommt überhaupt nicht mit Neo-Trainer Unai Emery zurecht. Zuletzt berichteten britische Medien, dass Arsenal bereits einen Abnehmer für den 30-Jährigen sucht.

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Transferflop: Fred (Manchester United). Für kolportierte 59 Mio. Euro sichert sich Manchester United im Sommer die Dienste des Brasilianers Fred. Bisher war die Verpflichtung ein großes Missverständins. Mickrige 556 Einsatzminuten (ein Tor) sprechen Bände.

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Spiel des Herbstes: FC Arsenal - Tottenham Hotspur 4:2. Dieses Nord-London-Derby hatte einfach alles. Unfassbares Spieltempo, zwei Comebacks, Traumtore und Platzverweise. 

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Nach 1:0-Führung und zwischenzeitlichem Rückstand jubeln am Ende die "Gunners". Von einem Doppelschlag in der 74. und 77. Minute erholen sich die Spurs nicht mehr. Der Jubel im Arsenal-Lager kennt keine Grenzen mehr. 

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Beste Fan-Aktion: Leicester City. Der ganze Verein, und mit ihm die gesamte Stadt, trauert als der Besitzer von Leicester City, der Thailänder Vichai Srivaddhanaprabha, nach einem Match unweit des Stadions mit seinem Helikopter abstürzt und alle fünf Insassen ums Leben kommen.

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Die Leicester-Fans erweisen "ihrem Boss" beim folgenden Heimspiel die Ehre und sorgen für unglaubliche Gänsehautmomente. Zwar ein sehr trauriger Anlass, aber trotzdem ein eindrucksvolles Bild, dass der Leicester-Anhang in diesen Wochen abgibt.

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Serie A: Herbstmeister Juventus Turin (19 Spiele, 53 Punke - Rekord!, 38:11 Tore)

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Bester Torschütze: Cristiano Ronaldo (Juventus) 14 Tore. Der Mega-Star schlägt auch in Italien voll ein. Mit einem Doppelpack am letzten Spieltag im Jahr 2018 schießt er sich auch an die Spitzenposition der Schützenliste.

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Bester Vorlagengeber: Suso (AC Milan) 8 Assists. Der Spanier ist der Dreh- und Angelpunkt in einer ansonsten müden Milan-Offensive. Seine acht Assists sind Spitzenwert in der Serie A, zudem trifft er viermal.

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Aufsteiger der Saison: Krzysztof Piatek (Genoa CFC). Der 23-Jährige wird in seiner Heimat Polen bereits als der Nachfolger von Bayern-Star Robert Lewandowski gefeiert. Auch in Genua liegen ihm die Fans zu Füßen. Zuletzt aber mit einem kleinen Formtief.

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Aufsteiger der Saison: Rodrigo Bentancur (Juventus). Der 21-jährige Uruguayer hat sich im Mittelfeld der "Alten Dame" festgespielt und das trotz namhafter Konkurrenz wie Khedira oder Matuidi. 1062 Minuten steht Bentancur bisher auf dem Platz, fast doppelt so viele wie die gesamte letzte Saison (bei fünf Spielen weniger).

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Absteiger der Saison: Eusebio Di Francesco (AS Roma). Der Coach der Roma, der den Klub vergangene Saison noch ins Halbfinale der Champions League geführt hat, hat es bisher nicht geschafft den Umburch mit jungen Spielern so zu managen, dass die Ergebnisse stimmen.

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Transferflop: Lautaro Martinez (Inter). Kein Neuzugang wurde mit solchen Vorschusslorbeeren angepriesen wie der junge Argentinier. Seine magere Bilanz: 441 Minuten in 12 Spielen, aber immerhin drei Tore. Da es die erste Europastation des 21-Jährigen ist, muss man ihm wohl einfach noch Zeit lassen.

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Spiel des Herbstes: Genoa CFC - SSC Napoli 1:2. Wasserball im Stadio Luigi Ferraris.

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Ein spielerischer Leckerbissen ist die Partie der 12. Runde wirklich nicht. In Erinnerung wird sie dennoch bleiben - als die Wasserschlacht von Genua. Die Partie muss sogar unterbrochen werden und steht knapp vor dem kompletten Abbruch. Es wird aber zu Ende gespielt und Napoli dreht unter kuriosen äußeren Bedingungen die Partie noch zu einem 2:1-Sieg.

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Beste Fan-Aktion: Die "Curva Sud", die Ultras des AC Milan, begeistern beim Heimspiel gegen Serienmeister Juventus mit einer unglaublichen Choreografie. Die gesamte Kurve wird in die Choreo, in deren Mittelpunkt ein Teufel (Symbol für Milan) steht, miteingebunden. 

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Damit feiern sich die Milan-Fans auch selbst. 2018 jährt sich die Gründung der "Fossa dei Leoni" zum 50. Mal. Es ist die Vorgängergruppe für die heutigen Milan-Ultras. So beeindruckend die Stimmung und die Choreo auch war, die Gäste aus Turin zeigten sich wenig beeindruckt und gewannen die Partie gegen den alten Rivalen am Ende verdient mit 2:0.

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Bundesliga: Herbstmeister Borussia Dortmund (17 Spiele, 42 Punkte, 44:18 Tore)

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Bester Torschütze: Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) 12 Tore. Der Serbe ist der überragende Spieler beim Team von Adi Hütter. Zwölf Treffer in 15 Spielen, dazu vier Vorlagen, Jovic ist die Schaltzentrale in der Eintracht-Offensive. Sein persönliches Highlight: Der Fünferpack beim 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf.

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Bester Torschütze: Paco Alcacer (Borussia Dortmund) 12 Tore. Der Spanier, der vom FC Barcelona nach Dortmund wechselte, ist das Torphänomen der deutschen Bundesliga. Für seine zwölf Treffer benötigt er nur zwölf Spiele und gerade einmal 502 Spielminuten. Damit trifft er alle 42 Minuten - ein Fabelwert.

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Bester Vorlagengeber: Florian Neuhaus (Gladbach), Jadon Sancho (Dortumund) und Sebastien Haller (Frankfurt) teilen sich die Spitzenposition mit jeweils acht Assists. Damit stehen drei Spieler an der Spitze, die dort wohl vor der Saison niemand gesehen hätte.

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Aufsteiger der Saison: Jadon Sancho (Borussia Dortmund). Der 18-jährige Engländer erwies sich für die Verantwortlichen des BVB als echter Glücksgriff. Der Flügelflitzer wirbelte die gegnerischen Defensiven durcheinander. Neben seinen acht Assists erzielte er auch noch sechs Treffer selbst. Mehr kann man von einem 18-Jährigen gar nicht verlangen.

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Aufsteiger der Saison: Luka Jovic (Eintracht Frankfurt). Auch Jovic überzeugt, nicht nur wegen seiner zwölf Treffer, so sehr, dass er ein Aufsteiger der Saison ist. Adi Hütter hat es geschafft, aus dem einstigen Problemprofi einen der gefragtesten Spieler der Liga, wenn nicht Europas zu machen. Der Serbe überzeugt durch konstant gute Leistungen und hat kaum Durchhänger in seinem Spiel.

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Absteiger der Saison: Mats Hummels (Bayern München). Was sich bei der WM in Russland angedeutet hat, setzt sich im Herbst bei den Bayern fort. Hummels hat nicht mehr das Niveau vergangener Tage, leistet sich einige Patzer und trägt seinen Unmut über Neo-Trainer Kovac in die Öffentlichkeit. Immer wieder keimen Gerüchte auf, dass Hummels eines der Opfer des angekündigten Bayern-Umbruchs werden wird.

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Transferflop: Sebastian Rudy (Schalke 04). Der deutsche Teamspieler, der für 16 Mio. Euro von den Bayern kam, sollte das fehlende Puzzlestück im Mittelfeld des Vize-Meisters sein. Doch das ging gründlich daneben. Lediglich zu acht Einsätzen reicht es für Rudy.

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Spiel des Herbstes: Borussia Dortmund - Bayern München 3:2. Die Partie hält,was sie vom Papier her verspricht: Das Beste, was Fußball-Deutschland zu bieten hat.

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Dabei drehen die Bayern sogar einen 0:1-Rückstand. In der zweiten Halbzeit legen die Dortmunder aber zu, drehen ihrerseits die Partie und gewinnen am Ende völlig verdient mit 3:2. Bayern-Trainer Kovac steht kurz vor dem Rausschmiss und für die deutschen Medien stand nach diesem Sieg der Meister bereits fest.

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Beste Fan-Aktion: Da Schalke 04 seinen Ursprung bei den Bergleuten des Kohleabbaus hat, stand das letzte Heimspiel 2018 ganz im Zeichen der "Knappen". Die Mannschaft spielt in Sonder-Trikots, die Fans präsentieren eine schöne Choreo. Bringt alles nichts. Die Gäste aus Leverkusen gewinnen 2:1.

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La Liga: Herbstmeister FC Barcelona (17 Spiele, 37 Punkte, 48:19 Tore)

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Bester Torschütze: Lionel Messi (FC Barcelona) 15 Tore. Auch mit 31 Jahren hat Messi nichts von seiner Genialität eingebüßt. 15 Treffer erzielt er und führt damit die Torschützenliste von La Liga ziemlich unangefochten an. Besonderes Highlight: Seine Freistoßtore.

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Bester Vorlagengeber: Lionel Messi (FC Barcelona) 11 Assists. Nächster Beweis, dass der Argentinier in einer eigenen Liga spielt. Auch bei den Vorlagen führt er, mit riesigem Vorsprung, vor seinem Teamkollegen Jordi Alba (sechs Assists). Bester Torschütze und Vorlagengeber und das alles, obwohl Messi mehrere Wochen verletzt ausfällt. Hut ab.

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Aufsteiger der Saison: Pablo Machin (FC Sevilla). Der 43-Jährige schlägt als neuer Trainer des FC Sevilla voll ein und führt den Klub zwischenzeitlich zur Tabellenführung (aktuell Rang drei). Das Highlight im Herbst: Sevilla führt Real Madrid vor und gewinnt gegen die "Königlichen" mit 3:0. 

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Absteiger der Saison: Keylor Navas (Real Madrid). Drei Jahre ist er die Nummer eins im Tor der "Königlichen" und feiert drei Champions-League-Titel in Folge. Nun wurde ihm mit Thibaut Courtois ein namhafter Konkurrent vor die Nase gesetzt und Navas verlor das interne Duell. Seither beklagt er sich öffentlich über zu wenig Spielzeit.

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Absteiger der Saison: Isco (Real Madrid). Der Edeltechniker wartet weiter auf den ganz großen Durchbruch. Unter Neo-Trainer Solari hat er zudem seinen Stammplatz verloren und legte sich zuletzt auch mit den eigenen Fans an. Die Zeichen stehen aktuell auf Abschied.

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Transferflop: Julen Lopetegui (Real Madrid). Nachdem Erfolgscoach Zinedine Zidane völlig überraschend seinen Rücktritt verkündete, verpflichtete Real Spaniens Teamchef. Dieser wurde daraufhin noch vor dem ersten WM-Spiel der Spanier entlassen. Nur um dann als Real-Trainer zu scheitern und nach dem 1:5 im "Clasico" gegen Barca gefeuert zu werden.

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Spiel des Herbstes: FC Barcelona - SD Huesca 8:2. Die Katalanen wieder einmal in Torlaune. Dabei schockte der Aufsteiger den übermächtigen FC Barcelona früh.

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Nach drei Minuten bringt Cucho die Gäste in Führung. Bis zur Pause dreht Barca die Partie zwar, liegt aber nur mit 3:2 in Front. Nach dem Seitenwechsel kann der tapfer kämpfende Aufsteiger aber nicht mehr Schritt halten und fängt sich fünf weitere Treffer. Die Katalanen präsentieren sich in der dritten Runde in beachtlicher Frühform.

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Fan-Aktion des Herbstes: Die Anhänger von Real Betis gelten seit langer Zeit als die stimmungsvollsten und einfallsreichsten in La Liga. Neben tollen Choreos, wie hier in der Europa League, zeigen sie aber auch ihr großes Herz.

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Beim letzten Heimspiel vor Weihnachten werfen die Fans mitgebrachte Kuscheltiere auf den Rasen, um diese an bedürftige Kinder zu spenden. So soll sichergestellt werden, dass auch ärmere Kinder ein schönes Weihnachtsfest feiern können. Eine tolle Aktion der Betis-Fans. 

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2. Thibaut Courtois

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Belgien, Real Madrid, 26 Jahre

96 Punkte

Rund 35 Millionen Euro hat Real Madrid im Sommer an den FC Chelsea überwiesen und Thibaut Courtois damit zum teuersten Goalie-Transfer eines spanischen Vereins gemacht. Dass sich die Investition auszahlen wird, ist angesichts der Vergangenheit des Belgiers eigentlich keine große Frage. Bei KRC Genk ausgebildet, galt Courtois schon früh als Riesentalent und wurde seinem Ruf im Erwachsenen-Alter dann auch gerecht. Der 1,99-Meter-Hüne hat in drei Saisonen bei Atletico Madrid und vier Spielzeiten bei Chelsea bewiesen, dass er sämtlichen Facetten des Tormannspiels exzellent beherrscht. Nicht zuletzt seine beeindruckende Statur, seine Kommunikation mit seinen Vorderleuten und seine geringe Fehleranfälligkeit machen ihn zu einem der besten Tormänner der Welt.

1. Marc-Andre ter Stegen

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Deutschland, FC Barcelona, 26 Jahre

106 Punkte

Rund zwei Drittel der LAOLA1-RedakteurInnen, die abgestimmt haben, hatten den Deutschen in ihren Ranglisten auf den Plätzen eins oder zwei. Dementsprechend hat der 26-Jährige die Wahl letztlich doch recht souverän für sich entschieden. Im Sommer 2014 ist der Mönchengladbacher von seinem Heimatverein zum großen FC Barcelona gewechselt - zunächst reichte es aber nur zu einem Platz auf der Bank hinter Claudio Bravo. Diese Zeiten sind aber längst vorbei, der 26-Jährige ist in Katalonien unumstritten und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Meister seines Fachs entwickelt. Gute Antizipation, tolle Paraden auf der Linie, stark bei hohen Bällen, in Eins-gegen-Eins-Situationen ein unangenehmer Gegner, außerhalb des Strafraums effektiv, mit dem Ball am Fuß sicher - das Gesamtpaket könnte kaum besser sein.

Weitere Tormänner, die zumindest eine Stimme erhalten haben:

Rang Tormann Land Verein Alter Punkte
11. Wojciech Szczesny Polen Juventus 28 18
12. Kepa Spanien Chelsea 24 12
13. Kasper Schmeichel Dänemark Leicester 32 10
14. Keylor Navas Costa Rica Real Madrid 32 9
15. Jordan Pickford England Everton 24 8
15. Samir Handanovic Slowenien Inter 34 8
15. Yann Sommer Schweiz Gladbach 30 8
18. Andre Onana Kamerun Ajax 22 1
18. Alban Lafont Frankreich Fiorentina 19 1
18. Ralf Fährmann Deutschland Schalke 30 1
18. Danijel Subasic Kroatien Monaco 34 1

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