Wegen Infantino-Plänen: Drei Verbände erwägen eigenen Bewerb
Drei Kontinentalverbände erwägen, einen eigenen Bewerb ins Leben zu rufen, sollte Gianni Infantino nicht zurücktreten.
Gianni Infantinos Stuhl als FIFA-Präsident wackelt gehörig.
Nach den gescheiterten Plänen für einen Verkauf von Anteilen an der Fußball-Weltmeisterschaft erhöhen drei Kontinentalverbände den Druck auf den Schweizer.
Druck enorm: Wird Infantino zum Rücktritt aufgefordert? >>>
UEFA, CONCACAF und AFC planen eigenen Wettbewerb
Die drei Dachverbände Europas (UEFA), Nord- und Mittelamerikas (CONCACAF) und Asiens (AFC) sollen sich laut einem Bericht von "The Times" zusammengeschlossen haben, um einen Rücktritt Infantinos zu erwirken.
Druck will man dabei mit einem eigenen Bewerb ausüben. Das Verbands-Trio zielt dabei vor allem auf Südamerika ab: "Würden die großen südamerikanischen Länder lieber gegen Frankreich oder Spanien spielen oder gegen den Libanon oder Dschibuti? Alle sind fest entschlossen, es gibt jetzt kein Zurück mehr", wird eine Quelle aus dem FIFA-Umfeld zitiert.
Trump reagiert auf Infantino-Anrufe nicht
Der Druck auf Infantino nimmt spürbar zu. Wie unter anderem die "New York Post" berichtet, soll der 56-Jährige auf der Suche nach Verbündeten mehrmals vergeblich versucht haben, US-Präsident Donald Trump auf seinem Handy zu erreichen.
Während der FIFA-Präsident zudem um ein privates Gespräch mit Außenminister Marco Rubio gebeten haben soll, winkt ein Sprecher des Weißen Hauses auf "X" ab: "Es gibt keine Pläne für @SecRubio mit Infantino zu sprechen und es wird kein Telefonat diesen Morgen geben."