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Nach Kosovo-Schmach: Ex-ÖFB-Kicker Kavlak in Türkei kritisiert

Die U18 der Türkei verliert in der Qualifikation für die U19-EM gegen Kosovo. In den sozialen Medien gibt es nach der Pleite Kritik an Trainer Kavlak.

Nach Kosovo-Schmach: Ex-ÖFB-Kicker Kavlak in Türkei kritisiert Foto: © GEPA

Die türkische A-Nationalmannschaft hatte am Dienstagabend Grund zum Jubeln. Die Mannschaft von Teamchef Vincenzo Montella schaltete im Playoff-Finale Kosovo aus und qualifizierte sich für die WM (Spielbericht >>>).

Weniger erfolgreich verlief der Lehrgang für die türkische U18, welche von Ex-ÖFB-Teamspieler Veli Kavlak betreut wird.

In der ersten Runde der Qualifikation zur U19-EM 2027 standen für die U18 der Türkei drei Spiele an. Nach einem 7:0-Erfolg gegen Gibraltar gab es gegen Armenien ein 1:1. Am Montag musste sich die Kavlak-Truppe mit 1:3 gegen den Kosovo geschlagen geben.

Damit verpasste die türkische U18 den Aufstieg aus Liga B zu den Top-Teams in Liga A. Kosovo sicherte sich den Aufstieg.

Kavlaks Auswahlpolitik in der Kritik

Vor allem die Pleite gegen das verglichen kleine Kosovo sorgt in den sozialen Medien für Kopfschütteln. Insbesondere die Auswahlpolitik des Ex-Rapidlers wird kritisiert.

Auf X macht User Nevzat Aydin darauf aufmerksam, dass gegen Kosovo sechs Spieler von den Großklubs Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas starteten. Genau das sorgt für Unverständnis. Denn die U19-Teams der Istanbuler Klubs, wo Kavlaks Schützlinge spielen, liegen in der Liga nur im Tabellenmittelfeld.

Von U19-Tabellenführer Trabzonspor stand lediglich ein Spieler im Aufgebot, er kam gegen Kosovo aber nicht zum Einsatz.

Die zweite Quali-Runde für die U19-EM geht im Herbst über die Bühne. Eine dritte Runde gibt es im Frühjahr 2027. EM-Gastgeber ist Tschechien.

Kavlak ist seit Jänner beim türkischen Verband tätig, davor arbeitete er im Nachwuchs von Besiktas und Rapid.

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