Klopp hatte seine neue Stelle zu Jahresbeginn angetreten. Am Samstag verfolgte der frühere Liverpool-Coach mit Red Bulls Technischem Direktor Mario Gomez bereits den 1:0-Sieg des französischen Zweitligisten Paris FC, an dem der Konzern Anteile hält, gegen Amiens im Stadion. Einen Tag später saß das Duo in Leipzig neben Marcel Schäfer, dem Sport-Geschäftsführer des Klubs, auf der VIP-Tribüne.
Am Dienstag wird Klopp dann in Salzburg offiziell in seiner neuen Funktion präsentiert. An der Seite von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff stellt sich der 57-jährige Deutsche im Hangar-7 den Fragen von über 200 Medienvertretern.
Klopp ist für die Klubs in Leipzig, Salzburg, New York, Brasilien und Japan zuständig. Zudem hält das Getränkeunternehmen Minderheitsanteile an Paris FC und Leeds United.
Rose wünscht sich Zurückhaltung
Rose hofft unterdessen für sich und seine Trainer-Kollegen im Red-Bull-Kosmos, dass Klopp nicht als eine Art Schatten-Trainer fungiert. "Es wäre wichtig, wenn wir an den Standorten täglich unsere Arbeit machen können, ohne dass wir ständig schauen, was macht Jürgen Klopp. So versteht er seine Rolle auch nicht, glaube ich", sagte der frühere Salzburg-Trainer.
Im vergangenen Jahr stand Rose nach einem sieglosen November in der Kritik, damals sprach sich der bereits bestellte Klopp dem Vernehmen nach für seinen früheren Spieler aus.
Klopps ehemaliger Liverpool-Assistent Pepijn Lijnders dagegen musste bei Salzburg nach einem schwierigen Herbst und lediglich Tabellenplatz fünf gehen. Zu seinem Nachfolger wurde im Dezember der Deutsche Thomas Letsch bestellt, der sich mit den Salzburgern aktuell im Trainingslager in Albufeira in Portugal befindet.