Das sind die zehn Stadien der EURO 2024

Das sind die zehn Stadien der EURO 2024 Foto: © GEPA
 

Die EURO 2024 wird in Deutschland stattfinden! Das hat die UEFA am Donnerstag in Nyon bekanntgegeben (Hier nachlesen). Die Kandidatur des DFB setzt sich gegen jene der Türkei durch.

Als eine der größten Fußball-Nationen Europas kann unser nördlicher Nachbar mit jeder Menge vorhandener Infrastruktur aufwarten. Dementsprechend wird auch keines der zehn Stadien, die für die Endrunde eingeplant sind, neu errichtet - Adaptionen sind jedoch geplant.

LAOLA1 stellt die zehn Städte und Stadien, in denen die EURO 2024 ausgetragen wird, vor:

Die EURO 2024 in Deutschland wird in zehn verschiedenen Stadien ausgetragen. LAOLA1 hat sie alle:

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Berlin: Olympiastadion - 74.475 Zuschauer - eröffnet (nach Umbau) 2004

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Die Heimstätte von Hertha BSC ist ein geschichtsträchtiges Stadion, welches ursprünglich bereits für die Olympischen Spiele 1936 errichtet wurde. Austragungsort der DFB-Pokal-Finali, des WM-Finales 2006 und des Champions-League-Finales 2015. Bei der EM 1988 wurde hier übrigens nicht gespielt.

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Dortmund: Signal-Iduna-Park - 81.360 Zuschauer - eröffnet 1974

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Das größte Stadion Deutschlands ist Heimat der "Gelben Wand" von Borussia Dortmund. Für die WM 1974 errichtet, fand 32 Jahre später an dieser Stelle das deutsche Sommermärchen im WM-Halbfinale gegen Italien ein Ende. Stätte des UEFA-Cup-Finales 2001.

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Düsseldorf: Merkur Spiel-Arena - 54.600 Zuschauer - eröffnet 2005

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Das Multitalent von Fortuna Düsseldorf wird 2024 erstmals Spiele eines großen Turniers austragen. Überhaupt waren internationale Spiele, bedingt durch den sportlichen Status des Heimatvereins, bislang Mangelware: Sechs Länderspiele, davon fünf mit freundschaftlichem Status. Aber: Aserbaidschan durfte hier 2011 den Song Contest gewinnen!

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Frankfurt: Commerzbank-Arena - 51.500 Zuschauer - eröffnet (nach Umbau) 2005

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Der Spielort von Eintracht Frankfurt hat trotz seiner Moderne Tradition und wurde bereits 1925 als Waldstadion eröffnet. Seit dem großen Umbau 2005 trägt es den Namen eines Sponsors, passend zur Finanz-Metropole. Alle drei großen Turniere in Deutschland machten hier Halt, dazu die Frauen-WM 2011 - letzteres hat man unter den kommenden EM-Stadien nur mit Berlin gemeinsam. 1980 wurde das UEFA-Cup-Finale hier ausgetragen.

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Gelsenkirchen: Veltins-Arena - 62.271 Zuschauer - eröffnet 2001

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"The Dome"! Als meist geschlossenes Stadion Austragungsort verschiedenster Veranstaltungen, so gibt es etwa ein traditionelles Biathlon-Event auf Schalke. Sei es ein Darts-Weltrekord (die meisten Zuschauer bei solch einem Event), eine Eishockey-WM oder die Stock-Car-Challenge eines kreativen TV-Moderators, die Veltins-Arena hat schon viel gesehen. Darunter auch den CL-Finalsieg des FC Porto im Sensationsfinale 2004.

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Hamburg: Volksparkstadion - 57.000 Zuschauer - eröffnet (nach Umbau) 2000

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Auch im Volksparkstadion, wie es nach einigen Umbenennungen mittlerweile wieder heißen darf, wurde um die Jahrtausendwende umfangreich renoviert. Aufgrund seiner langen Geschichte zwangsläufig ein häufiger Austragungsort von Länderspielen gewesen, waren auch die drei großen Turniere in Deutschland hier zu Gast, dazu das Europa-League-Finale 2010. Momentan gibt es beim Hamburger SV erstmals nur Zweitliga-Fußball zu sehen.

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Köln: RheinEnergieSTADION - 49.698 Zuschauer - eröffnet 2004

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Vier charakteristische Pfeiler umranden das Stadion des 1. FC Köln und halten sein Dach. Als Neubau für die WM 2006 halten sich die bisherigen Highlights in Grenzen, ebendort und zuvor beim Confed-Cup 2005 wurde in Köln gespielt. Dazu ist die Arena seit 2010 das "Berliner Olympiastadion der Frauen", sprich: Die DFB-Pokal-Finali finden hier statt.

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Leipzig: Red Bull Arena - 42.959 Zuschauer - eröffnet 2004

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Der Namensvetter des Stadions in Salzburg gehört natürlich RB Leipzig. Das war angesichts der jungen Geschichte dieses Vereins nicht immer so, denn eröffnet wurde 2004 für die WM 2006 und zuvor den Confed-Cup. Das vorige Zentralstadion wurde dafür komplett neu erbaut. Seit 2010 trägt das Stadion den Namen des Getränkeherstellers, seit Ende 2016 ist die Arena nach einer Zahlung von 70 Millionen Euro auch in dessen Besitz. Eine Erweiterung auf 57.000 Zuschauer schlägt mit weiteren 40 Millionen Euro aufs Konto.

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München: Allianz Arena - 75.021 Zuschauer - eröffnet 2005

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Das berühmte Schlauchboot des FC Bayern München ist mittlerweile nur mehr Heimstätte des Rekordmeisters. Charakteristisch ist die beleuchtbare Außenhülle, am vorigen Foto für die Kandidatur bereits in einem EM-2024-Design. Nach der WM 2006 fand mit dem Champions-League-Endspiel 2012, dem verpassten "Finale dahoam" für die Bayern gegen Chelsea, noch ein großes Spiel hier statt. Außerdem wird hier schon 2020 EM-Fußball gespielt, die Arena ist der deutsche Beitrag zur gesamtkontinentalen Auflage.

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Stuttgart: Mercedes-Benz Arena - 60.449 Zuschauer - eröffnet (nach Umbau) 2011

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Die Arena in Stuttgart  wurde bereits 1933 mit einem äußerst martialischen Namen eröffnet, danach war es längste Zeit des vorigen Jahrhunderts als Neckarstadion bekannt. Zahlreiche Umbauten hat das Heimstadion des VfB Stuttgart hinter sich, nach dem letzten 2011 ist es ein reines Fußball-Stadion. Mit den Finali des Europapokals der Landesmeister 1959 und 1988 gastierte der Vorgänger des CL-Finales hier, dazu Spiele bei WM 1974 und 2006 sowie der EM 1988 und U19-EM 2016.

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