2050! Wie siehst du die Zukunft des Fußballs?

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Ein Blick zurück ins Jahr 1990.

Der erste Ankick in der Premier League ist noch zwei Jahre entfernt, Fußball wird noch im Free-TV übertragen, die TV-Rechte für eine Saison in der deutschen Bundesliga kosten insgesamt 45 Millionen Euro, der Transferrekord liegt bei neun Millionen Euro, vom Internet oder sozialen Medien und deren Einfluss auf den Fußball ist noch nicht wirklich die Rede.

Man merkt: In 30 Jahren kann viel passieren.

Wagen wir gemeinsam einen Blick in die Glaskugel - und zwar um 30 Jahre nach vorne. Wie wird der Fußball im Jahr 2050 aussehen?

Eine Projekt-Gruppe rund um Ex-Altach-Trainer Werner Grabherr setzt sich derzeit intensiv mit den Zukunfts-Fragen rund um das runde Leder auseinander und führte diesbezüglich schon zahlreiche Experten-Interviews.

Aber wer bezahlt letztlich den "ganzen Zirkus"? Genau, der Fan. Deshalb seid ihr jetzt hier am Wort. In einer anonymen Umfrage sind eure Prognosen und Einschätzungen gefragt.

"Der Fan hat eine zentrale Rolle, dem muss er sich bewusst sein und diese Stimme darf er gerne erheben", erklärt Grabherr, der im folgenden LAOLA1-Interview einige Gedankenanstöße bezüglich möglicher Zukunfts-Trends und der Rolle der Fans liefert.

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(Text wird unter dem Video fortgesetzt):

LAOLA1: Für das Zukunfts-Projekt "Fußball 2050" ist die Meinung der LAOLA1-User sehr relevant. Wie wichtig ist diese Perspektive der Fans?

Grabherr: Es stellen sich Fragen, an die der Fan vielleicht so noch nicht gedacht hat. Für unseren Report ist spannend, wie er selbst die Zukunft denkt. Der Fan hat eine zentrale Rolle, dem muss er sich bewusst sein und diese Stimme darf er gerne erheben. Wir wollen Trends aufzeigen und erkennbar machen. Jeder, der mit Fußball in Berührung kommt, wird Fußball ein bisschen anders denken.

Werner Grabherr war bis März 2019 Trainer des SCR Altach
Foto: © GEPA

LAOLA1: Warum der weite Blick voraus bis 2050? Und warum in Relation der Blick zurück bis 1990?

Grabherr: Wenn wir 30 Jahre nach vorne schauen, hat es sich angeboten, im Vergleich auch 30 Jahre zurückzublicken – zu einer WM 1990 und den Entwicklungen, die danach ihren Lauf genommen haben. Warum wir 30 Jahre nach vorne schauen, hat mehrere Gründe. Der Hauptaspekt ist: Wenn ich den Blick auf 2050 richte, MUSS ich mich sehr stark von der Gegenwart lösen.

LAOLA1: Weil sonst der gedankliche Einfluss der Gegenwart zu groß wäre?

Grabherr: Richtig. Wenn wir beispielsweise in Richtung 2030 denken, sind wir gefährdet, vom Status quo in der Gegenwart aus zu planen. Bei 2050 muss ich zuerst schauen, was sich bis dahin überhaupt alles verändern wird, auch vom Umfeld her. In vielen Bereichen, vor allem bei gesellschaftlichen Themen, gibt es Trends, die schon sehr gut vorausgesagt werden können. Nehmen wir als Beispiel die Bevölkerungsentwicklung her, wo angenommen wird, dass die Bevölkerungszahl in Europa bis 2050 eher rückläufig sein wird, es jedoch Kontinente wie Afrika geben wird, in denen in den nächsten Jahrzehnten weiterhin ein starkes Wachstum stattfinden wird. Wenn wir dann herunterbrechen, welche Auswirkungen eine alternde Gesellschaft beziehungsweise ein Bevölkerungsrückgang in Europa auf den Fußball haben wird, dann fange ich an, nach vorne zu denken und mich vom Jetzigen zu lösen, weil das in den nächsten 20, 30 Jahren weniger Relevanz haben wird. Dazu kommen viele Schnittstellen, die auf den Fußball wirken, sei es das Konsumverhalten, der Stadionbesuch, die Technologie, die Inszenierung – alles Themen-Cluster, bei denen begonnen werden kann, sie von der anderen Seite aufzurollen.

LAOLA1: Vielleicht hilft der Blick zurück, um sich zu lösen. 1990 war die Premier League erst in der Entwicklung, das Pay-TV in den Kinderschuhen. Die TV-Gelder waren viel niedriger, ebenso die Ablösen. Und diese Erfindung namens Internet war auch noch kein Massenphänomen. Bis 2050 könnte also einiges passieren.

Grabherr: Es lässt sich sehr gut aufzeigen, was in 30 Jahren alles passieren kann. Wenn man vor allem auf die Technologie blickt, sieht man noch stärker, was die Digitalisierung mittlerweile in kurzen Zeiträumen alles ermöglicht. Auch deshalb ist der Fußball sehr schnelllebig geworden – da reicht es schon, wenn man fünf Jahre zurückblickt, um dies zu erkennen. Aber wenn man den Vergleich mit 1990 hernimmt und sich beispielsweise die Zuschauerzahlen auch ein bisschen länger zurückblickend ansieht, merkt man, was hier alles passiert und wie stark sich der Fußball verändert. Dementsprechend muss man davon ausgehen, dass sich der Fußball in den nächsten 20 bis 30 Jahren nochmals so richtig verändern wird, wenngleich – und das kann mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden – das Spiel 11 gegen 11 bleiben wird. Ansonsten beginnst du die Wurzel zu bewegen, was eine Riesen-Gefahr wäre. Aber das Drumherum wird noch mal eine sehr starke Veränderung erleben.

"Auch die vielen Gespräche mit Experten und verantwortlichen Personen aus dem Fußball haben gezeigt, dass sich bis auf wenige Ausnahmen viele Klubs nicht mit der Zukunft beschäftigen, sondern oft von Saison zu Saison oder Transferperiode zu Transferperiode gedacht wird."

Werner Grabherr

LAOLA1: Ist das Lösen von der Gegenwart die größte Herausforderung im Tagesgeschäft Fußball?

Grabherr: Schon, ja. Auch die vielen Gespräche mit Experten und verantwortlichen Personen aus dem Fußball haben gezeigt, dass sich bis auf wenige Ausnahmen viele Klubs nicht mit der Zukunft beschäftigen, sondern oft von Saison zu Saison oder Transferperiode zu Transferperiode gedacht wird – vielleicht wird einmal eine Modellrechnung über einen Zeitraum von ein paar Jahren versucht. Ehrlich gesagt waren wir bei den Antworten, die teilweise von Klubseite gekommen sind, überrascht, wenn gemeint wird: "Wir beschäftigen uns gar nicht mit der Zukunft, sondern es geht viel ums Tagesgeschäft, und wir haben mit unseren Strukturen ausreichend zu tun." Die Ausnahme ist hier sicher die Infrastruktur. Dennoch zeigt sich, dass Fußball bis auf die Topvereine, als Tagesgeschäft gelebt wird – abhängig natürlich sehr stark vom sportlichen Erfolg und der Halbwertszeit der Verantwortlichen. Covid-19 hat diesen Aspekt meiner Meinung nach noch einmal verstärkt. Deshalb sehe ich hier sehr viel Potenzial und vor allem auch für kleinere Klubs enorme Chancen, sich in solchen Bereichen Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten, wenn sie konstant gute Arbeit leisten.

LAOLA1: Wäre es gerade für österreichische Vereine einfacher, die Schere zu schließen, wenn man sich intensiver mit Zukunftsthemen auseinandersetzt und Trends früher erkennt?

Grabherr: Ich bin absolut der Überzeugung, dass hier noch sehr viel Potenzial liegt, wenn der Klub von innen heraus einmal sauber positioniert und strukturiert ist. Wenn es dann gelingt, mit der bestehenden Struktur auch nach vorne zu denken und in gewissen Bereichen Vorreiter zu werden, ist es sicher möglich, Lücken zu schließen. Innerhalb Österreichs war es in den letzten Jahren immer wieder möglich, Vereine mit größeren wirtschaftlichen Ressourcen zu überholen – nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon, wenn es darum geht, sich anders zu definieren, auch das Erlebnis Fußball drumherum anders zu gestalten. Darin liegt viel Potenzial. Für Klubs, die vielleicht auch schlanker und dadurch beweglicher aufgestellt sind, ist es eher möglich, nicht nur zu reagieren, sondern selbst zu agieren. Wenn es dann auch noch möglich ist, die eigenen Netzwerke zu nützen, vor allem im Bereich Digitalisierung, könnte man als Vorreiter große Schritte machen. Vielleicht zeigt sich das nicht immer auf dem Spielfeld, aber es würde das "Pulverfass" stabiler positionieren. Die Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg kann dadurch verringert werden. Hier gibt es in Österreich noch sehr viel Luft nach oben.

So wird die neue Raiffeisen Arena des LASK aussehen:

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LAOLA1: Red Bull Salzburg hat mit einer klaren und konsequent umgesetzten Idee die internationale Lücke kleiner gemacht. Hier hilft allerdings sicher die Konzern-Unterstützung. Sind die "Bullen" dennoch ein gutes Beispiel für dieses Thema oder ist hier der finanzielle Vorteil gegenüber den heimischen Konkurrenten zu groß für einen fairen Vergleich?

Grabherr: Red Bull Salzburg ist sicher ein sehr gutes Beispiel. Sie haben eine klare DNA, die Idee wird von innen heraus über alle Ebenen gelebt. Sie haben auch Infrastruktur geschaffen. Salzburg hat natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten, um Vorreiter zu sein und auf einem anderen Level zu agieren. Ich finde, dass es in Österreich aber auch weitere positive Beispiele gibt. Etwa den LASK, der mit dem Stadionprojekt neue Ideen wie ein Medi-Zentrum inklusive OP-Saal und exklusiven Bereiche für Partner und Sponsoren schafft. Auch Austria Wien hat an der Struktur im Verein gearbeitet und ein neues Stadion zur Verfügung. Da fehlt noch der sportliche Erfolg, der ihnen Fahrtwind gibt, um das in den letzten Jahren Geschaffene in Bewegung zu setzen. In Altach durfte ich selbst acht Jahre mitgestalten und miterleben, was auch auf kleinerer Ebene möglich ist, wenn der Verein eine langfristige Strategie hat und sich auf seine Identität besinnt. Bestes Beispiel ist das Destinationskonzept, welches in den letzten Jahren verfolgt wurde und den Verein auf eine andere Ebene hebt.

"Der Fußball hinkt im Vergleich zur Wirtschaft oft einige Jahre hinterher. Das kann beobachtet werden, wenn gewisse Trends zu greifen beginnen. In der Technologie konnten wir es in den letzten Jahren immer wieder sehen: Wenn dort gewisse Trends greifen, hat der Fußball Probleme, diese Trends rechtzeitig zu erkennen."

Werner Grabherr

LAOLA1: Wie innovativ ist der Fußball im Vergleich zu Firmen aus der Wirtschaft?

Grabherr: Im Fußball ist es üblich, dass sehr viel reagiert wird. Das bringt die Gefahr mit sich, dass immer erst auf Entscheidungen und Mechanismen reagiert wird. Ich glaube, der Fußball hinkt daher im Vergleich zur Wirtschaft oft einige Jahre hinterher. Das kann beobachtet werden, wenn gewisse Trends zu greifen beginnen. In der Technologie konnten wir es in den letzten Jahren immer wieder sehen: Wenn dort gewisse Trends greifen, hat der Fußball Probleme, diese Trends rechtzeitig zu erkennen und step by step zu integrieren. Die Reaktionszeit, bis man sich zu Entscheidungen durchringt, ist lange – und erst recht, bis diese Entscheidungen umgesetzt werden, wirklich integriert sind und auch funktionieren. Das ist im Fußball sicher oft dem Tagesgeschäft und dem damit verbundenen Druck geschuldet, sehr stark jedoch auch den Strukturen. Umso wichtiger ist es, dass ein Klub von innen heraus sauber strukturiert wird, eine klare Identität vorweist und eine Planung nach vorne hat. Wo wollen wir hin? Da meine ich nicht irgendwie nur eine Vision oder eine Plakette, die nach vorne gehalten wird, sondern wirklich eine sauber runtergebrochene Strategie, wie man dorthin kommen will. Wenn dieser Weg definiert wurde, wird es einem Klub auch einfacher gelingen, Trends und Innovationen zu integrieren.

LAOLA1: Im Fußball ist Tradition ein wichtiger Wert, und Tradition ist immer auch auf die Vergangenheit ausgerichtet. Tradition ist vor allem für Fans oftmals sehr wichtig. Wie mächtig sind Fans – gegenwärtig und in Zukunft?

Grabherr: Eine der spannendsten Aussagen in den Experten-Interviews war: "Der Fußball-Fan bezahlt den Zirkus, das sollten die Klubs nie vergessen." Der Fußball-Fan muss sich dieser Aussage auch einmal bewusst werden. Denn egal auf welcher Ebene er konsumiert, er hat immer irgendwo auch die Möglichkeit, mitzuentscheiden – sei es im Verhalten, wie er Fußball konsumiert, oder im Bereich Sponsoring. Die Technologie macht es möglich, Fußball auf jede Art und Weise zu konsumieren. Der Fan kann entscheiden, ob er den örtlichen Dorfklub mit seiner Präsenz unterstützt, ob er zum nächstgrößeren Klub fährt oder Anhänger eines globalen Klubs ist und vielleicht mehrere Stunden Anfahrt in Kauf nimmt. Die Frage lautet: Womit kann sich der Fan identifizieren?

LAOLA1: Welche Rolle werden Fans zukünftig innerhalb eines Klubs spielen?

Grabherr: Der Fußball-Fan hat schon eine sehr starke Position, wenn es darum geht, Fußball zu gestalten. Es war in den letzten Wochen und Monaten während der Pandemie auch spannend zu beobachten, welchen Einfluss Fans genommen haben. Man denke an den FC Liverpool, als Entscheidungen des Klubs aufgrund des Drucks der Fans neu getroffen wurden. Der Fußball wird sich dahingehend noch sehr stark verändern. Trotzdem darf man diese Trends nicht übersehen, weil die Klubs sonst immer mehr in Gefahr geraten, sich vom Fan zu entfernen. Ich denke, dass es mittlerweile auch Beispiele gibt, wo diese Gefahr ziemlich konkret wird. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Fan immer mehr nach dem Warum sucht. Warum gehe ich dort hin? Sehe ich den Fußball als gesellschaftlichen Treffpunkt? Oder erlebnisbezogen?

"Wir gehen langfristig sogar von einer globalen Top-Liga aus, da auch andere Märkte wie China und Afrika verstärkt in den Fußball drängen werden. Es gibt viele Tendenzen und offene Fragen in diese Richtung. Wer darf solche Dinge entscheiden? Wer beansprucht die Rechte? Wird der Fan eine solche Entwicklung tragen?"

Werner Grabherr

LAOLA1: Ist eine der größten Gefahren inzwischen nicht die Übersättigung? Überspitzt könnte man von 24 Stunden am Tag rund um die Uhr Fußballschauen…

Grabherr: Die Gefahr der Übersättigung gibt es auf jeden Fall. Es verändert sich auch das Konsumverhalten immer stärker, gerade die jüngere Generation wächst ganz anders mit neuen Technologien auf. Das heißt auch, die Dauer des Fußball-Konsums nimmt ab. Es schauen heute weniger junge Fußball-Fans 90 Minuten am Stück, es wird mehr in Richtung Highlights gedacht oder oft zwischen den Spielen geswitcht. Bezüglich Übersättigung gibt es jetzt schon Beispiele, wenn ich drei Kanäle brauche, um überhaupt alle Spiele sehen zu können. Teilweise habe ich ja gar nicht mehr die Möglichkeit, alles zu sehen. Aber das wird in Zukunft vielleicht auch gar nicht mehr nötig sein, weil sich der Fußball-Fan eher von diesen 90 Minuten Fußball wegbewegt. Das ist spannend, weil natürlich auch in diesem veränderten Konsum-Verhalten wieder Chancen für die Klubs vorhanden sind, sich noch mehr mit dem Fan in Verbindung zu setzen. Mittlerweile ist es ohnehin schon Usus, dass ich meinem Verein 365 Tage im Jahr folgen kann. Dennoch wird gerade in diesem Konsumverhalten der technologische Fortschritt noch sehr viel verändern. Das Fußballspiel wird in einer Form konsumiert werden, die wir heute noch nicht gewohnt sind.

LAOLA1: Man muss es nicht gut finden, aber ist die logische Konsequenz der aktuellen Entwicklung nicht eine europäische Super League? Die Besten der Besten werden endgültig unter sich sein wollen.

Grabherr: Wir gehen langfristig sogar von einer globalen Top-Liga aus, da auch andere Märkte wie China und Afrika verstärkt in den Fußball drängen werden. Es gibt viele Tendenzen und offene Fragen in diese Richtung. Wer darf solche Dinge entscheiden? Wer beansprucht die Rechte? Wird der Fan eine solche Entwicklung tragen? Aber grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass kein Weg daran vorbeiführen wird, wenn sich die großen Player zusammentun und beschließen, etwas Eigenes zu machen. Denn es gibt ausreichend Interessensgruppen, die am Besten vom Besten interessiert sind und diesen Bewerb auf ein Level hieven können – und das meine ich auch in die Richtung, dass keiner "mitentscheiden" kann. Hier wird man enorm ins aktuelle System eingreifen, wobei man ohnehin davon ausgehen muss, dass im Jahr 2050 das Wettbewerbs-System jenem, wie wir es jetzt kennen, nicht mehr gleichen wird.

LAOLA1: Riskieren wir einen Blick nach vorne: Wenn man 2050 auf die Fußball-Entwicklungen rund um 2020 zurückdenkt, was wird die gängige Meinung sein?

Grabherr: Ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen und Entscheidungsträger auf allen Ebenen bemerken, dass die aktuellen Entwicklungen langfristig für den Fußball nicht gut sind. Wir haben heute die Chance, den Fußball von morgen zu gestalten. Gleichzeitig tragen wir alle die Verantwortung, den Fußball neu zu denken und seine Kraft gesellschaftlich zu nutzen. Der Fußball sollte vom Kleinsten bis zum Größten und vom Ärmsten bis zum Reichsten für jeden zugänglich sein – in der Art, wie er es leben, spielen und konsumieren möchte. Leider zeigt sich, dass die Schere immer weiter auseinandergeht und auf Dauer dieses System dem nicht gewachsen ist. Wir sollten 2050 zurückblicken und stolz sagen können, dass die Entscheidungen FÜR den Fußball waren und nicht für einige Wenige, die dem Fußball am Ende mehr geschadet als geholfen haben.

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Textquelle: © LAOLA1.at

Fußball Total, die Highlight-Show: 2. Liga, Episode 35

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