Zwickau empört
Der deutsche Klub zeigt sich empört. 700 Zwickau-Fans hätten sich laut Klubangaben bereits ein Ticket geschnappt. "Das Paradoxe: Viele, der rund 700 FSV-Fans die sich ein Ticket für dieses Spiel sichern konnten, werden wohl auf Grund bereits gebuchter Unterkünfte, Züge und Busse am Ende dennoch in Salzburg sein, auch wenn das Spiel nicht dort stattfindet", so der Klub.
"Ich finde es etwas unverständlich, wieso diese Thematik erst wenige Tage im Voraus abgeklärt wird", meint Zwickau-Sportdirektor Robin Lenk gegenüber "Tag24".
Die Fans, die eine Reise nach Salzburg gebucht haben, sollen auf ihre Kosten kommen. "In aller erster Linie versuchen wir nun, uns allen diese Fahrt und die damit verbundenen Kurzurlaube und Erlebnisse nicht nehmen zu lassen und arbeiten mit Hochdruck an einem Plan B, an dessen Ende dennoch ein Spiel 'unten' in der Nähe von Salzburg stehen soll", so der Klub.
Keine Rivalität zwischen den Klubs
Verwundert zeigt sich der deutsche Klub auch aus welchem Grund dieses Spiel abgesagt wurde. Es bestehe keine Rivalität zwischen den Vereinen.
"Wir sind bitter enttäuscht und fragen uns, warum eine "Champions-League Stadt" nicht in der Lage ist, ein Freundschaftsspiel mit Fest-Charakter zwischen zwei nicht in Konkurrenz, sondern in guten Austausch stehenden Vereinen und Fanlagern vor gerade einmal 1.500 Zuschauern zu erlauben", so der FSV.