Nach Abpfiff der Regionalliga-Ost-Partie zwischen dem Wiener Sport-Club und dem FC Traiskirchen (2:2) kam es am Freitagabend zu einem Eklat.
Jung-Schiedsrichter Christian Heiner (mittig im Bild) bekommt nach Spielende einen Kopfstoß vom aufs Feld gestürmten Traiskirchner Obmann Werner Trost verpasst und geht zu Boden.
Der Hintergrund der Attacke war, dass Heiner nach Ansicht Trosts zwei strittige Elfmeter zuungunsten der Niederösterreicher pfiff. Der 27-jährige Offizielle blieb eigener Aussage nach unverletzt.
"Das Unvorstellbarste, was man sich vorstellen kann"
"Das war für mich das Unvorstellbarste, was man sich vorstellen kann. Dafür habe ich null Akzeptanz und null Toleranz. Es hat aber physisch nicht so weh getan, wie es psychisch weh getan hat", so Heiner gegenüber "Meinfußball".
Der Burgenländer stellte sowohl eine Anzeige bei der Polizei als auch beim Straf- und Meldeausschuss gegen Trost. Dem 57-Jährigen droht laut "Meinfußball" neben einer Funktionssperre auch eine hohe Geldstrafe.