Regionalligist verliert Sportplatz an Skiklub
Der Nutzungsvertrag mit dem BSK wurde gekündigt. Der Verein hält aber weiter die Regionalliga-Lizenz.
Der BSK 1933 ist seit Jahren als Regionalligist im Salzburger Bischofshofen bekannt. Jetzt verliert der Klub den eigenen Sportplatz.
Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, kündigte die Stadt mit Ende Juni den Mietvertrag mit dem BSK.
Der Platz wurde neu ausgeschrieben. Neben dem BSK haben sich der Skiklub und der Privatmann Jetmir Chadari beworben.
Am Donnerstag stimmte die Gemeinde für den Skiklub mit 20 zu drei Stimmen im Vergleich mit dem BSK. Chadari ging leer aus.
Namensrechte und Lizenz bleiben beim BSK
Der Skiklub erhält ab Sommer die Nutzungsrechte und will eine eigene Fußballsektion aufbauen.
Eine Nachwuchsabteilung und eine mögliche Kampfmannschaft soll aufgestellt werden.
"Ich habe schon damit gerechnet, dass wir vorn sind, aber nicht in dieser Eindeutigkeit. Wir gehen unsere Aufgabe jetzt gestärkt an". so Skiklub-Präsident Manfred Schützenhofer.
Die Drittligarechte bleiben hingegen beim BSK und dem dortigen Klubboss Patrick Reiter.
Der Verein könnte in die Nachbargemeinden abwandern, die Namensrechte am BSK 1933 sind weiter in den Händen Reiters.