Zudem fordere die Bundesliga eine Genehmigung, Spiele bis 00:00 Uhr abhalten zu dürfen. Bei Anpfiff einer Begegnung um 20:30 Uhr könnte es mit der 23:00-Uhr-Grenze knapp werden, so die Argumentation.
Austria-Präsident Claus Salzmann kann dies nicht ganz nachvollziehen und verweist auf einen 45-Minuten-Puffer, den man in der aktuellen Situation bei den 20:30-Uhr-Spielen hätte.
Gleichzeitig verstehe er, dass die Bundesliga "für alle Vereine die gleichen Anforderungen stellen" müsse. "Grundsätzlich ist es aber bitter, wenn wir wegen einer Stunde die Lizenz nicht bekommen würden. Für die Spiele unter der Woche gibt es schon Lösungsansätze von der Politik."
Seitenhieb vom Bürgermeister
Die Austria hat laut "SN" bis Ende März Zeit, das Problem zu beheben. Als Ansprechpartner fungiere die Stadtpolitik.
Bürgermeister Bernhard Auinger: "Wir werden schauen, ob es einen Ermessensspielraum gibt. Die Schuld liegt jedenfalls nicht bei der Stadt, wir müssen uns an gesetzliche Grundlagen halten. Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Austria in Zukunft mit ihren Anliegen nicht immer um fünf vor zwölf kommt."