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Wimmer schwärmt von neuem ÖFB-Duo: "Überragende Typen"

Der Wolfsburg-Offensivspieler lobt Wanner und Chukwuemeka. Nach der Nasenblessur im Spiel gegen Ghana bleibt dem Niederösterreicher eine OP erspart.

Wimmer schwärmt von neuem ÖFB-Duo: "Überragende Typen" Foto: © GEPA

Der neu entfachte Konkurrenzkampf im österreichischen Nationalteam macht auch vor Patrick Wimmer nicht Halt.

Der Legionär des VfL Wolfsburg erhält am Dienstag (20:45 Uhr/LIVE-Watchparty >>>) im Test gegen Südkorea eine Chance, sich in der Startformation zu empfehlen. Das mannschaftsinterne Gefüge hätten die Verbandswechsel der neuen ÖFB-Hoffnungsträger Paul Wanner und Carney Chukwuemeka nicht ins Wanken gebracht. "Es macht sehr viel Spaß mit ihnen", betonte Wimmer.

"Am Platz hat man schon bei beiden gesehen, wie sie performen", sagte Wimmer über die Bilderbuch-Debüts des Duos in der zweiten Hälfte am Freitag gegen Ghana (5:1). "Auch in der Mannschaft sind sie sehr einfache Leute gewesen, die man gut eingliedern kann."

Wanner ist von der deutschen U21 zum ÖFB gewechselt, Chukwuemeka vom englischen Verband. Beide würden sich laut Wimmer im ÖFB-Team wohlfühlen, aber auch die Mannschaft mit ihnen. "Ich glaube, wir müssen froh sein, weil sie auch menschlich überragende Typen sind."

Souvenir aus dem Ghana-Spiel

Wimmer wurde gegen Ghana wie Wanner zur Pause eingewechselt. Nach einer unschönen Attacke von Kwasi Sibo mit der Schulter musste seine stark blutende Nase gestillt werden.

"Es schaut vielleicht noch nicht ganz gut aus, aber ich habe nicht mehr die größten Schmerzen", berichtete der Niederösterreicher. Er habe auch trainieren können. "Es ist keine OP notwendig und auch keine Maske, also ist alles gut."

In seinem 30. Länderspiel erwartet Wimmer einen taktisch disziplinierten Gegner. Mehrere Akteure der Südkoreaner kennt er aus der deutschen Bundesliga. "Die Spieler sind technisch gut, auch in der Laufbereitschaft. An Motivation und Mentalität fehlt es auf jeden Fall nicht", meinte der 24-Jährige.

Mentale Komponente des Abstiegskampfes

Das trifft auch auf ihn selbst zu. Von den Abstiegssorgen in Wolfsburg will sich der Flügelspieler nicht übermannen lassen.

Der VW-Klub, Meister von 2009, liegt als Tabellenvorletzter sieben Runden vor Schluss drei Punkte hinter dem Relegationsplatz, auch in zwei Spielen unter Neo-Trainer Dieter Hecking gab es bisher keinen Sieg. "Ich glaube, mental bin ich auf so einem Level, dass ich sage, das überstehe ich jetzt", erklärte Wimmer.

Er spreche auch beim Nationalteam über die Lage. "Aber so tief geht man nicht auf die Situation ein, weil wir haben hier auch wichtige Sachen zu erledigen, da ist das in Wolfsburg jetzt nicht das größte Thema."

Es tue gut, beim Team zu sein, wie es am Wochenende auch bereits Werder Bremens Romano Schmid geschildert hatte. Wimmer: "Da können wir ein bisschen abschalten vom Ligaalltag und den Kopf freibekommen. Gerade für mich ist es extrem wichtig, dass wir jetzt hier sind."

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