Weshalb Rangnick an einem Engagement bei Milan zweifelt
Österreichs Teamchef soll infrage stellen, ob in Italien alle Versprechungen eingehalten würden. Indes liege ihm ein fertiger ÖFB-Vertrag zur Verlängerung vor.
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Die Unterschrift von Trainer Oliver Glasner bei der AC Milan steht laut einem Medienbericht kurz vor dem Abschluss.
Auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ist kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft bei dem Klub aus der italienischen Modestadt im Gespräch. Ende Mai soll es in Wien ein Treffen zwischen Rangnick und Milan-Vertretern gegeben haben.
Als Sportchef bzw. Technischer Direktor soll er die Rossoneri, die in der abgelaufenen Saison die Champions League verpasst hatten, wieder in die Erfolgsspur bringen.
ÖFB: Der Ball liegt bei Rangnick
Eine Vertragsverlängerung beim ÖFB ist allerdings schon seit einigen Monaten ein Thema. Eine erste Verhandlungsrunde zwischen Rangnick und Josef Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender des Verbands, soll es bereits im Dezember 2025 gegeben haben.
Der ÖFB nahm sich viel Zeit. Aktuell, so berichtet es die "Wiener Zeitung", liege der Ball bezüglich einer Verlängerung aber bei Rangnick. Der Verband habe alle Wünsche des Deutschen erfüllt, der Vertrag liege bereit, der ÖFB hoffe auf eine Zusage.
Milan: Deshalb zweifelt Rangnick
Rangnick dürfte sich die Option Milan momentan aber noch offen halten.
Wie beim ÖFB soll Rangnick auch in Italien viele Freiheiten zur Gestaltung und Umstrukturierung des Klubs anstreben.
Nach "WZ"-Informationen hat der 67-Jährige jedoch Zweifel, ob bei Milan alle Versprechungen eingehalten würden und ob er dem Klub, bei dem einige Personen ein Wörtchen mitreden wollen, vertrauen kann.