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Warum Rangnick (erst jetzt) verlängert hat

Der ÖFB-Teamchef bleibt über die WM hinaus. Warum es mit Milan nichts wurde, was ihm wirklich wichtig war.

Warum Rangnick (erst jetzt) verlängert hat Foto: © GEPA

"Ich kann mit einem guten Gefühl sagen, dass das die richtige Entscheidung ist", sagt Ralf Rangnick nach seiner Vertragsverlängerung.

Der Deutsche bleibt bis zur bzw. im Quali-Fall bis nach der EURO 2028 ÖFB-Teamchef.

Es sei ihm wichtig gewesen, dass die Entscheidung über seine Zukunft noch vor dem Start seines Teams in die WM 2026 fällt.

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Milans Zeitplan

Dass er bis zuletzt mit dem AC Milan gesprochen hat, ist längst kein Geheimnis mehr.

"Es kann nicht nur für mich, sondern durchaus auch für andere Personen reizvoll sein, bei diesem Projekt dabei zu sein", sagt er.

Doch der Zeitplan der Mailänder hielt mit den Voraussetzungen Rangnicks nicht Schritt. "Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich zu Beginn unserer WM Klarheit haben muss. Nachdem sich abgezeichnet hat, dass von deren Seite noch keine Klarheit herrscht, war für mich klar, mich so zu entscheiden, wie ich mich entschieden habe", erklärt Rangnick.

Rangnicks Bilanz:

Spiele

S/U/N

Tore

45

27/8/10

91:40

"Mir liegt das wirklich am Herzen"

Es war nicht das erste Mal, dass er andere Möglichkeiten gehabt habe.

"Ich stand in den letzten Jahren schon das eine oder andere Mal schon vor der Frage, was ich mache. Wenn ich mich in dieser Aufgabe, in dieser Konstellation, in diesem Land nicht wohlfühlen würde, würde ich hier schon seit mindestens zwei Jahren nicht mehr sitzen. Mir liegt das Ganze hier wirklich am Herzen."

Warten auf den Stab

Am Herzen liegt ihm auch sein Trainerteam. Es hat mitunter so lange gedauert, bis der 67-Jährige die Unterschrift unter seinen neuen Vertrag gesetzt hat, weil er sicher gehen wollte, dass seine Vertrauten weiterhin an Bord und mit deren Verträgen zufrieden sind.

Konkret geht es um seine Assistenten Onur Cinel und Stefan Oesen sowie Teammanager Lennart Coerdt. "Es war wichtig, zu wissen, dass mein Stab dabei bleibt. Ich weiß das im Prinzip seit dem Tag, als wir in die USA abgeflogen sind", sagt Rangnick.

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Das Gehalt

Der ÖFB hat mithilfe von Sponsoren das Gehalt des Trainers auf rund zwei Millionen Euro brutto pro Jahr verdoppelt.

Die Spieler haben am Samstag vor dem Training erfahren, dass Rangnick bleibt. "Ich habe zumindest keinen gesehen, der schmerzverzerrt das Gesicht verzogen hat", lacht Rangnick.

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