"Wir haben schon ungefähr im Kopf, wie wir spielen wollen – von der Strategie und auch von der Aufstellung her", sagt Rangnick im Hinblick auf den WM-Start gegen Jordanien.
Tunesien nicht zufällig gewählt
Und da ist Tunesien als Gegner nicht zufällig gewählt. "Es gibt durchaus Ähnlichkeiten zur Spielweise und Spielidee von Jordanien – schnelle Konter und immer wieder mal im tiefen Block", sagt Rangnick.
Zur Pause wolle er dann die ersten Wechsel durchführen, im Laufe der zweiten Hälfte weitere. "Möglichst viele Spieler" sollen zu Einsatzminuten kommen. Nach der Pause könnte also durchaus nochmal experimentiert werden.
Eines ist dem Coach jedenfalls klar: "Mit unserer Spielweise kannst du nicht mit angezogener Handbremse spielen. Das bedeutet aber nicht, dass man Kopf und Kragen riskiert." Seine Kicker seien schlau genug, um in kritischen Zweikampfsituationen richtig zu reagieren.
Guatemala-Absage stört Rangnick überhaupt nicht
Eigentlich war am 10. Juni ja noch ein weiterer Test geplant, doch Guatemala sagte das Duell mit dem ÖFB-Team in Los Angeles überraschend wieder ab.
Wie diese Absage die Vorbereitung auf die WM beeinflusse? "Sogar positiv! Ich war nicht so ein großer Freund dieses Spiels, weil wir im Bus drei Stunden hin und wieder drei Stunden zurück fahren hätten müssen, wir hätten vor ziemlich leeren Rängen gespielt", sagt Rangnick.
Jetzt wird Plan B greifen: "Wir werden wahrscheinlich um den 10. Juni herum ein internes Testspiel – 3x10 oder 3x15 Minuten – machen. In Trikots und mit Schiedsrichtern, die wir noch finden müssen."
Wen würdest du aufstellen?