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Der Traum des Michael Svoboda

Der Wiener hat die ersten ÖFB-Länderspiele in seiner Heimatstadt in den Beinen. Schafft er es auch zur WM?

Der Traum des Michael Svoboda Foto: © GEPA

"Svoboda hat uns schon vor seinem Kreuzbandriss und dem Abstieg mit Venezia positiv überrascht. Inzwischen ist er wieder fit, spielt regelmäßig, ist Kapitän und mit Venezia Tabellenführer. Es war logisch, dass wir ihn dazunehmen."

Das sagte Ralf Rangnick bei der Kadernominierung für die beiden Testspiele gegen Ghana und Südkorea.

Von 2 auf 4

In beiden Partien durfte Michael Svoboda in der finalen halben Stunde als Innenverteidiger ran – seine Länderspielzahl hat er damit auf vier verdoppelt.

"Jede Einsatzminute, die ich bekomme, ist ein Traum", strahlt der Italien-Legionär.

Das Happel-Stadion als "Riesensache"

Nachdem er im Oktober 2024 gegen Kasachstan und Norwegen in Linz aufgelaufen ist, waren es für den Wiener nun die ersten beiden Länderspiele in seiner Heimatstadt.

Er sagt: "Es ist das Schönste, wenn viele Familienmitglieder und Freunde ins Stadion kommen können, um mir zuzusehen. Da gibt es nichts Größeres. Das ist eine Riesensache für mich."

"Es macht mit dieser Truppe immer Spaß. Wenn man neu dabei ist, fühlt es sich an, als wäre man schon jahrelang Teil der Gruppe."

Der Venezia-Profi brachte in beiden Partien gute Leistungen, wenngleich ein Fehlpass gegen Südkorea, der zu einer Großchance der Gäste führte, die Bilanz ein wenig trübt.

"Dieser eine Fehlpass darf mir nicht passieren, aber allgemein habe ich es ganz gut gemacht", findet er.

Sofort wieder eingefunden

Der 27-Jährige verpasste fast das gesamte Jahr 2025 wegen eines Kreuzbandrisses. Sich wieder ins ÖFB-Team einzufinden, sei aber überhaupt kein Problem gewesen.

"Es macht mit dieser Truppe immer Spaß. Wenn man neu dabei ist, fühlt es sich an, als wäre man schon jahrelang Teil der Gruppe. Da haben die älteren Spieler einen riesigen Anteil daran", sagt Svoboda.

Die WM-Hoffnungen

Und wie sieht es nun mit den WM-Chancen aus?

"Die Hoffnung ist natürlich da. Mal sehen, was im Mai passiert, die Konkurrenz ist groß", weiß er.

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