So weit will Hartberg-Coach Manfred Schmid aber noch nicht denken. "Jetzt ist einmal unser voller Fokus auf Stripfing", betonte der Wiener. "Aber natürlich hat man den Traum, den Cup zu gewinnen. Sonst würde es ja gar keinen Sinn machen, überhaupt am Bewerb teilzunehmen."
Schmid gastiert mit seiner Truppe an alter Wirkungsstätte - die Partie wird in der Generali Arena ausgetragen. Der Respekt vor Stripfing ist groß, immerhin hat sich der Zweitligist im Herbst gegen Rapid durchgesetzt.
"Das ist ein unangenehmer Gegner, wir müssen auf ein schwieriges Spiel gefasst sein und sind nach dem Sieg gegen Rapid gewarnt", betonte Schmid. "Entscheidend wird unsere Einstellung sein, eine hohe Konzentration und taktische Disziplin."
Kühbauer vor Cup-Duell mit Bregenz: "Brauchen eine gute Leistung"
Während die Hartberger auf ihre insgesamt vierte Cup-Semifinal-Teilnahme nach 1995, 2012 und 2022 hoffen, peilen die Stripfinger eine neuerliche Sensation an, wie Trainer Emin Sulimani erklärte. "Hartberg ist klarer Favorit, wir sind Vorletzter in der 2. Liga. Es muss alles zusammenpassen, aber sicher wollen wir gewinnen."
Auch dem zweiten im Bewerb verbliebenen Zweitligisten kommt die Außenseiterrolle zu - alles andere als ein Heimsieg des WAC über die Vorarlberger wäre eine Überraschung.
Trotzdem warnte Trainer Dietmar Kühbauer: "Es ist natürlich unser großes Ziel, in die nächste Runde einzuziehen und wir sind uns auch bewusst, dass wir der Favorit sind. Trotzdem brauchen wir eine gute Leistung, denn Bregenz kommt nicht nach Wolfsberg, um nur mitzuspielen. Wenn wir geschlossen auftreten und das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, dann bin ich guter Dinge, dass wir ins Halbfinale einziehen können."