Austria-Enttäuschung ist "riesengroß"

Austria-Enttäuschung ist
 

Da denkt man, bei der Austria geht es langsam wieder bergauf - und dann das.

Fünf Bundesliga-Spiele in Folge gab es für die Wiener Austria keine Niederlage mehr zu beklagen, nun müssen sich die Veilchen allerdings bereits in der 2. Runde aus dem ÖFB-Cup verabschieden.

Die Austria verspielt auswärts gegen die Kapfenberger SV einen sicher geglaubten Sieg und lässt sich schlussendlich im Elfmeterschießen eliminieren (Spielbericht >>>).

Dabei hatten die Veilchen das Spiel beim Zweitligisten lange Zeit unter Kontrolle, waren die deutlich stärkere Mannschaft, einzig die Tore blieben aus. Obwohl der eingewechselte Noah Ohio in der Verlängerung den Tor-Bann brach, musste man wenige Minuten vor Schlusspfiff doch noch den Gegentreffer hinnehmen. Vom Elfmeterpunkt flatterten dann bei Markus Suttner und Ohio die Nerven, was die heimischen "Falken" dankend annahmen.

Elferschießen? "Da gehört auch Glück dazu"

"Dass man im Elferschießen ausscheidet, da mache ich niemandem einen Vorwurf, da gehört auch Glück dazu", will Austria-Cheftrainer Manfred Schmid die Niederlage zumindest nicht an seinen Elfmeter-Unglücksraben festmachen.

Dennoch trauert der FAK-Trainer selbstverständlich dem möglichen Aufstieg nach: "Es waren zwei komplett verschiedene Hälften. In der ersten Hälfte waren wir klar besser, hatten drei bis fünf klare Torchancen"

An der Performance seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit hatte Schmid jedoch einiges auszusetzen. "In der zweiten Hälfte waren wir fahrig, haben hektisch gespielt", bekrittelt der FAK-Coach, dass man deutlich nachgelassen habe.

Schmid: "Enttäuschung ist riesengroß"

Und auch in der Verlängerung kostete eine kleine Unaufmerksamkeit der Austria letztlich den Sieg, als man Christoph Pichorner trotz 1:0-Führung im Rücken entwischen ließ und dieser per Kopf den Ausgleich besorgte. Schmid ärgerte es, nach diesem "Fehler das Tor bekommen" zu haben.

Die Enttäuschung sei "riesengroß", wie Manfred Schmid meint. Gerade nach dem jüngsten Aufwärtstrend - dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes und fünf Spielen in Folge ohne Niederlage - kam die Pleite in Kapfenberg auch für Schmid doch recht unerwartet.

Zu Beginn des Jahres tanzte man in Wien-Favoriten noch auf drei Hochzeiten. Nach dem frühen Aus in der zweiten Runde der Conference-League-Qualifikation gegen den isländischen Vertreter Breidablik und dem Cup-Aus gegen Kapfenberg bleibt den Veilchen mittlerweile aber nur mehr die Bundesliga übrig.

In Kapfenberg ist die Freude über die erreichte Cup-Sensation indes riesengroß. Die "Falken" konnten ihren Aufwärtstrend im Gegensatz zur Austria bestätigen. Dies wurde nach dem Spiel auch demenstprechend gefeiert (Siehe VIDEO unten).


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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