Grasshoppers-Sportdirektor spricht über Pläne mit Scheiblehner
Trotz der bislang noch nicht nach Wunsch verlaufenden Saison will Zuürich-Sportdirektor Alain Sutter weiter auf den Österreicher setzen.
Der Grasshopper Club Zürich kommt in dieser Saison nur schwer in die Gänge.
Nach 19 Runden stehen lediglich 17 Punkte zu Buche, der Rekordmeister steckt mitten im Abstiegskampf.
Entsprechend laut wurden zuletzt die Spekulationen rund um Trainer Gerald Scheiblehner – doch Sportchef Alain Sutter bleibt unmissverständlich.
"Sturm wollte ihn verpflichten"
Im Gespräch mit dem "Blick" stellte Sutter klar, dass ein Trainerwechsel nie ernsthaft zur Debatte stand. Hintergrund der Gerüchte war das Interesse von Sturm Graz am Österreicher.
"Sturm wollte ihn verpflichten, aber für mich war klar: In dieser Phase können wir unseren Trainer nicht abgeben“, so Sutter. Ein Abgang hätte die laufende Aufbauarbeit massiv gefährdet, weshalb GC einem Wechsel eine klare Absage erteilte.
Scheiblehner habe diese Haltung ohne Vorbehalte akzeptiert. Laut Sutter schätzt der Coach seine Arbeit bei den Hoppers sehr, das Gespräch sei offen und von gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen. "Da gab es keine Diskussionen“, betont der Sportchef.
Nach der Rückmeldung an Sturm Graz sei das Thema schnell vom Tisch gewesen – auch wenn Sutter davon ausgeht, dass Scheiblehners Leistungen weiterhin Begehrlichkeiten wecken werden.
Auch um die Besitzer gab es Fragen
Nicht nur auf der Trainerbank, auch auf Eigentümerebene sorgte GC zuletzt für Gesprächsstoff.
Rund um den US-Klub LAFC, der bei den Zürchern involviert ist, kursierten Verkaufsgerüchte. Sutter ordnet diese ein: Ziel sei es, zusätzliche lokale Partner zu finden, die das Projekt GC langfristig mittragen. "Mehr Unterstützung aus Zürich und der Schweiz ist wichtig – sei es durch Investoren, Sponsoren oder Fans.“
Ein vollständiger Rückzug der Amerikaner stehe jedoch nicht zur Diskussion. Gesucht werde vielmehr ein weiterer Partner. Für Sutter selbst haben diese Themen aktuell keine Priorität: Intern herrsche Klarheit über Strategie und Kommunikation, sein Fokus liege voll auf dem Sportlichen.