Endstand
2:2
0:2 , 2:0
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Mourinho mit Disput bei Klassiker gegen Porto im Mittelpunkt

Nach dem Spiel erhob der Star-Trainer Vorwürfe gegen den Co-Trainer der Gegner. Zudem sah der Benfica-Coach die Rote Karte.

Mourinho mit Disput bei Klassiker gegen Porto im Mittelpunkt Foto: © GETTY

Startrainer Jose Mourinho von Benfica Lissabon hat nach einem turbulenten portugiesischen Fußball-Klassiker gegen den FC Porto schwere Vorwürfe gegen den gegnerischen Co-Trainer erhoben.

"Er hat mich 50 Mal einen Verräter genannt", sagte der 63-Jährige. Mourinho, der einst auch Porto betreut hatte, sah in der Schlussphase die Rote Karte.

Beide Mannschaften trennten sich am Sonntag 2:2. Porto blieb klarer Tabellenführer, Benfica ist mit weiter sieben Punkten Rückstand Dritter.

Beleidigungen nach Abpfiff

Laut Mourinho soll ihn Portos Co-Trainer, der argentinische Ex-Profi Lucho Gonzalez, nach dem Abpfiff beleidigt haben. Zuvor hatte es schon einen hitzigen Schlagabtausch zwischen beiden Bänken mit Rudelbildungen gegeben.

"Ich würde gerne wissen, wem gegenüber ich ein Verräter sein soll. Ich war in Porto, ich habe meine Seele für Porto gegeben. Danach war ich bei Chelsea, Inter Mailand, Real Madrid", sagte Mourinho. "Ich habe überall 24 Stunden am Tag alles gegeben. Das nennt man Professionalität." Mit Porto hatte Mourinho 2004 sensationell die Champions League gewonnen.

Der Platzverweis gegen den streitbaren Benfica-Coach erfolgte, nachdem dieser laut Schiedsrichter-Angaben einen Ball in Richtung der Ersatzbank des Gegners geschossen hatte. Mourinho wies jedoch jede Absicht zurück und sagte: "Oft schieße ich den Ball in Richtung der Tribüne, damit ein Fan die Möglichkeit bekommt, ihn zu fangen. Ich weiß, technisch bin ich nicht der Beste, aber er war für die Tribüne gedacht."

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