We zijn geschrokken en diepbedroefd door het overlijden van Rob Dieperink.
— KNVB (@KNVB) July 13, 2026
Met Rob verliezen we een zeer gewaardeerde scheidsrechter, maar bovenal een fijne en betrokken collega.
Onze gedachten gaan uit naar zijn familie, vrienden en iedereen die hem dierbaar was. We wensen hen… pic.twitter.com/OO0ReL0i7F
Hätte bei WM pfeifen sollen: Niederländischer Referee verstorben
Der Unparteiische schied mit nur 38 Jahren aus dem Leben. Er war sogar für WM-Einsätze vorgesehen worden, ehe ihn die FIFA ausschloss.
Der niederländische Fußball trauert um Schiedsrichter Rob Dieperink.
Wie der niederländische Verband KNVB bekanntgibt, ist Dieperink im Alter von 38 Jahren verstorben. Zur Todesursache machte man keine Angaben.
"Verlieren einen lieben Kollegen"
Wie die Polizei mitteilte, seien in der Straße, in der Dieperink wohnte, Ermittlungen im Zusammenhang mit einer verstorbenen Person durchgeführt worden. Niederländischen Medien zufolge schließe die Polizei die Beteiligung anderer Personen an Dieperinks Tod aus.
"Mit Bestürzung und großer Trauer haben wir vom Tod des Schiedsrichters Rob Dieperink erfahren", heißt es in der Mitteilung des KNVB.
Mit Dieperinks Tod "verliert die Schiedsrichtergemeinschaft einen geschätzten Schiedsrichter mit internationaler Erfahrung, vor allem aber einen lieben Kollegen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Stärke bei der Bewältigung dieses großen Verlusts".
Verhaftung nach Conference-League-Spiel im Frühjahr
Dieperink leitete in seiner Karriere insgesamt 84 Spiele in der Eredivisie. Bei der EM 2024 und den Olympischen Spielen war er als VAR im Einsatz. Eigentlich sollte er auch bei der diesjährigen WM pfeifen, wurde jedoch vor dem Turnier von der FIFA ausgeschlossen.
Im April war er wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen nach dem Conference-League-Spiel zwischen Crystal Palace und der AC Fiorentina, wo er als VAR im Einsatz war, verhaftet worden. Die Ermittlungen wurden aus Mangel an Beweisen eingestellt.
Sollte kommende Saison weiter im Oberhaus pfeifen
Im Gespräch mit dem "Telegraaf" sagte er später: "Es macht mich sehr traurig, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde. Ich habe vollumfänglich mit den polizeilichen Ermittlern kooperiert und auch FIFA, UEFA und dem KNVB umgehend alle relevanten Informationen mitgeteilt."
Die Vorwürfe seien widerlegt und das Verfahren "nach einer ordnungsgemäßen und gründlichen polizeilichen Untersuchung innerhalb von zwei Wochen eingestellt" worden, so Dieperink damals.
Er sei dankbar dafür, wie ihn der KNVB in der Angelegenheit unterstützt habe, "sowie für die Art und Weise, wie dieser mit dem Fall umgegangen ist", erklärte er.
Der Verband plante, ihn in der kommenden Saison wieder im Oberhaus Spiele leiten zu lassen. "Auf Grundlage der verfügbaren Informationen sehen wir keinen Grund, ihn nicht in der niederländischen Liga einzusetzen", hieß es.